Gehör, Augenlicht, Hand und Zunge?

Frage:

Von einem Erneuerer wurde eine Aussage erwähnt, dass Gott das Auge, das Ohr, die Zunge und die Hand des Gläubigen sei, wenn sich dieser Ihm im Gottesdienst nähert. Als Quelle nannte man das 2. Band von Al-Kafi auf der Seite 352. Welche Berichte erreichten die Liebenden der Ahl-ul-Bait (a.) bezüglich dieser Thematik und ist ein ähnlicher Wortlaut bei jenen, die sich nicht unter ihren Anhängern befinden, vorhanden?

Antwort:

Ja’far As-Sadiq (a.) berichtete vom Propheten Muhammad (s.), dass Gott sagte: „Wer einen Schützling von Mir erniedrigt, der hat bereits einen Krieg mit Mir entfacht und Mein Diener nähert sich Mir nicht durch eine Sache, die Mir lieber ist als die Pflichten, die Ich ihm auferlegte und er nähert sich Mir durch zusätzliche gottesdienstliche Taten, bis Ich ihn liebe. Wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Gehör, womit er hört, sein Augenlicht, womit er sieht, seine Zunge, womit er spricht und seine Hand, womit er greift. Wenn er Mich ruft, so liebe Ich ihn, wenn er Mich bittet, so gebe Ich ihm. Bei keiner Angelegenheit warte Ich mehr ab als mit dem Tod des Gläubigen. Er verabscheut den Tod und Ich verabscheue es, ihm Leid zuzufügen. [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 2 Seite 352 Hadith 8]

محمد بن يحيى، عن أحمد بن محمد بن عيسى، وأبو علي الأشعري، عن محمد بن عبد الجبار، جميعا، عن ابن فضال، عن علي بن عقبة، عن حماد بن بشير قال: سمعت أبا عبد الله عليه السلام يقول: قال رسول الله (صلى الله عليه وآله): قال الله عز وجل: من أهان لي وليا فقد أرصد لمحاربتي وما تقرب إلي عبد بشئ أحب إلي مما افترضت عليه وإنه ليتقرب إلي بالنافلة حتى أحبه، فإذا أحببته كنت سمعه الذي يسمع به وبصره الذي يبصر به ولسانه الذي ينطق به ويده التي يبطش بها، إن دعاني أجبته وإن سألني أعطيته، وما ترددت عن شئ أنا فاعله كترددي عن موت المؤمن، يكره الموت وأكره مساءته

Muhammad Al-Baqir (a.) berichtete, dass der Prophet Muhammad (s.) sagte: „O Herr, in welchem Zustand befindet sich jener bei Dir, der den Glauben verinnerlicht?” Er antwortete: „O Muhammad, wer einen Schützling von Mir erniedrigt, der hat Mir bereits den Krieg erklärt und Ich eile den Schützlingen von Mir am schnellsten zur Hilfe und bei keiner Angelegenheit warte Ich mehr ab als mit dem Tod des Gläubigen. Er verabscheut den Tod und Ich verabscheue es, ihm Leid zuzufügen. Unter Meinen gläubigen Dienern sind jene, die nicht in Rechtschaffenheit wandeln außer, wenn Ich ihnen Wohlstand beschere und wenn Ich ihre Lage in eine andere als diese ändere, dann stürzen sie ins Verderben. Unter Meinen gläubigen Dienern sind auch jene, die nicht in Rechtschaffenheit wandeln außer, wenn Ich ihnen Armut beschere und wenn Ich ihre Lage in eine andere als diese ändere, dann stürzen sie ins Verderben. Einer unter Meinen Dienern nähert sich Mir nicht durch eine Sache, die Mir lieber ist als die Pflichten, die Ich ihm auferlegte und er nähert sich Mir durch zusätzliche gottesdienstliche Taten, bis Ich ihn liebe. Wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Gehör, womit er hört, sein Augenlicht, womit er sieht, seine Zunge, womit er spricht und seine Hand, womit er greift. Wenn er Mich ruft, so liebe Ich ihn, wenn er Mich bittet, so gebe Ich ihm.” Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „Authentisch (Sahih).” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 2 Seite 352 – 353 Hadith 9; Mir’at-ul-Uqul, Band 10 Seite 383]

عدة من أصحابنا، عن أحمد بن محمد بن خالد، عن إسماعيل بن مهران، عن أبي سعيد القماط، عن أبان بن تغلب، عن أبي جعفر عليه السلام قال: لما أسري بالنبي صلى الله عليه وآله قال: يا رب ما حال المؤمن عندك؟ قال: يا محمد من أهان لي وليا فقد بارزني بالمحاربة وأنا أسرع شئ إلى نصرة أوليائي وما ترددت عن شئ أنا فاعله كترددي عن وفاة المؤمن، يكره الموت وأكره مساءته، وإن من عبادي المؤمنين من لا يصلحه إلا الغنى ولو صرفته إلى غير ذلك لهلك، وإن من عبادي المؤمنين من لا يصلحه إلا الفقر ولو صرفته إلى غير ذلك لهلك وما يتقرب إلي عبد من عبادي بشئ أحب إلي مما افترضت عليه وإنه ليتقرب إلي بالنافلة حتى أحبه فإذا أحببته كنت إذا سمعه الذي يسمع به وبصره الذي يبصر به ولسانه الذي ينطق به ويده التي يبطش بها، إن دعاني أجبته و إن سألني أعطيته. وقال شيخ الإسلام محمد باقر المجلسي رضي الله عنه: صحيح

Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „Er hört nichts außer, dass es der Erhabene liebt, er schaut auf nichts außer, dass es der Erhabene liebt und er greift zu nichts außer, dass er sich damit dem Erhabenen nähert und dem liegt nahe, was man sagt: »Er hört nichts außer, dass es mit Recht und zu Recht ist und er schaut auf nichts außer, dass es mit Recht und zu Recht ist und er greift zu nichts außer, dass es mit der Erlaubnis des Rechts geschieht und er schreitet nicht voran außer zu Seinem Wohlgefallen.« [Mir’at-ul-Uqul Fi Sharh Akhbar Al Ar-Rasul, Band 10 Seite 392]

قال محمد باقر المجلسي رضي الله عنه: فلا يسمع إلا ما يحبه تعالى، ولا ينظر إلا إلى ما يحبه تعالى، ولا يبطش إلا إلى ما يوصل إلى قربه سبحانه، وقريب منه ما قيل : لا يسمع إلا بحق وإلى حق ولا ينظر إلا بحق وإلى حق، ولا يبطش إلا بإذن الحق ولا يمشي إلا إلى ما يرضى به

Muhammad Salih Al-Mazandarani schreibt: „Dies gleicht der bekannten Redewendung unter den Menschen: »Jemand ist mein Auge, mein Augenlicht, meine Hand und mein Arm.« Mit diesem Vergleich will man in der Bedeutung auf den Stellenwert hinweisen.” [Sharh Usul Al-Kafi, Band 9 Seite 427]

قال محمد صالح المازندراني رضي الله عنه: وهذا مثل قول الناس المعروف بينهم: فلان عيني ونور بصري ويدي وعضدي وإنما يريدون به التشبيه في معنى من المعاني المناسبة للمقام

Der selbe Bericht ist unter jenen im Umlauf, die nicht zur Gefolgschaft der Unfehlbaren (a.) gehören.

Beweis:

Abu Hurairah berichtete vom Propheten Muhammad (s.), dass Gott sagte: „Wer sich mit einem Meiner Schützlinge anfeindet, dem habe Ich bereits den Krieg erklärt und Mein Diener kommt Mir mit den Pflichten näher, die Ich ihm auferlegt habe und die Mir am liebsten sind und Mein DienerMir nicht durch eine Sache, die Mir lieber ist als die Pflichten, die Ich ihm auferlegte und er nähert sich Mir durch zusätzliche gottesdienstliche Taten, bis Ich ihn liebe. Wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Gehör, womit er hört, sein Augenlicht, womit er sieht, seine Hand, womit er greift und sein Fuß, womit er geht. Wenn er Mich bittet, dann werde Ich ihm geben und wenn er bei Mir Hilfe sucht, dann werde Ich sie ihm gewähren. Es gibt nichts bei dem Ich mehr abwarte als bei der Seele Meines gläubigen Dieners. Er verabscheut den Tod und Ich verabscheue es, ihm Leid zuzufügen.” [Sahih Al-Bukhari, Hadith 6137 in Arabisch, Band 8 Buch 76 Hadith 509 in Englisch]

حدثني محمد بن عثمان بن كرامة حدثنا خالد بن مخلد حدثنا سليمان بن بلال حدثني شريك بن عبد الله بن أبي نمر عن عطاء عن أبي هريرة قال قال رسول الله صلى الله عليه وسلم إن الله قال من عادى لي وليا فقد آذنته بالحرب وما تقرب إلي عبدي بشيء أحب إلي مما افترضت عليه وما يزال عبدي يتقرب إلي بالنوافل حتى أحبه فإذا أحببته كنت سمعه الذي يسمع به وبصره الذي يبصر به ويده التي يبطش بها ورجله التي يمشي بها وإن سألني لأعطينه ولئن استعاذني لأعيذنه وما ترددت عن شيء أنا فاعله ترددي عن نفس المؤمن يكره الموت وأنا أكره مساءته

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