Erregte Ali den Zorn von Fatimah?

1. Frage:

Einer der Erneuerer stellte die Behauptung auf, Imam Ali (a.) habe der Tochter Abu Jahls einen Heiratsantrag gemacht, woraufhin Fatimah (a.) zornig auf ihn gewesen sei. Folgende Quellen wurden angegeben: Ilal-ush-Shara’i von As-Saduq Al-Qummi, Band 1 Seite 185 – 186 und Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 43 Seite 201 – 202. Zog Imam Ali (a.) tatsächlich den Zorn von Fatimah (a.) auf sich?

Antwort:

Der Diener Umar´s hat gelogen! Nirgendwo wird Zorn auf Imam Ali (a.) erwähnt!

Amr Ibn Abi Al-Miqdam und Ziyad Ibn Abdillah berichteten, dass ein Mann zu Imam Ja’far As-Sadiq (a.) kam und sprach: „Gott erbarme Sich deiner! Wird das Totengebet mit Feuer begleitet und geht man mit einem Weihrauchfass oder einer Kerze oder etwas anderes als das mit, damit es beleuchtet wird?” Daraufhin änderte sich die Farbe von Imam As-Sadiq (a.) und er nahm Platz. Dann sprach er: „Einer unter den elendigsten Geschöpfen kam zu Fatimah, der Tochter des Gesandten (s.) und sprach zu ihr: »Wurdest du darüber in Kenntnis gesetzt, dass Ali der Tochter von Abu Jahl einen Heiratsantrag machte?« Sie sprach: »Sprichst du die Wahrheit?« Er sagte dreimal: »Ich spreche die Wahrheit!« Daraufhin überkam sie eine Eifersucht, welche ihre Seele nicht beherrschte und Gott, der Segensreiche und Erhabene, hat den Frauen Eifersucht vorgeschrieben und den Männern die Bemühung und Er bereitete jenen unter den Geduldigen von ihnen den Lohn, den Er einem tugendhaften Auswanderer auf dem Weg Gottes verleiht.” Er sprach: „Fatimahs (a.) Betrübnis nahm daher zu und sie verweilte nachdenklich bis zum Abend. Die Nacht brach an und sie trug Al-Hasan auf ihrer rechten Schulter und Al-Husain auf ihrer linken Schulter und nahm Umm Kulthum (a.) an ihrer rechten Hand. Dann ging sie zur Wohnung ihres Vaters (s.). Als Imam Ali (a.) eintraf und seine Wohnung betrat, sah er Fatimah (a.) nicht und daher nahm seine Betrübnis zu und belastete ihn, denn er wurde nicht über die Erzählung und was es damit auf sich hat, in Kenntnis gesetzt, daher schämte er sich, sie aus der Wohnung ihres Vaters (s.) zu bitten und brach zum Gotteshaus auf, um dort zu beten so viel Gott wollte. Dann trug er etwas vom Sand des Gotteshauses zusammen und ruhte darauf. Als der Prophet Muhammad (s.) die Trauer von Fatimah (a.) sah, schüttete er etwas Wasser über sich. Danach zog er sich sein Gewand an und betrat das Gotteshaus. Er betete unaufhörlich zwischen der Verneigung und Niederwerfung und jedesmal, wenn er zwei Verbeugungen vollzogen hatte, rief er Gott darum an, die Trauer und Besorgnis von Fatimah (a.) hinwegzunehmen, während sie keine Ruhe fand und laut ein und ausatmete. Als der Gesandte (s.) sie sah, wie es ihren Schlaf raubte und sie nicht im Besitz einer Grundlage dafür war, sprach er zu ihr: »Erhebe dich, o meine Tochter Fatimah!« Daher trug der Prophet (s.) Al-Hasan und Fatimah trug Al-Husain und sie nahm Umm Kulthum (a.) an die Hand. Dann erreichten sie Imam Ali (a.), während er schlief und der Gesandte (s.) tat seinen Fuß auf den Fuß von Imam Ali (a.) und berührte ihn und sprach: »Erhebe dich, o Abu Turab! Wie hast du einen Ruhenden gestört? Ruf für mich Abu Bakr aus seinem Haus und ruf für mich Umar aus seiner Sitzung und auch Talhah!« Daher brach Imam Ali (a.) auf und holte beide aus ihren Wohnungen und sie versammelten sich beim Propheten Muhammad (s.) und er sprach: »O Ali, wurdest du nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass Fatimah ein Teil von mir ist und ich ein Teil von ihr bin? Wer ihr Leid zufügt, der fügt mir Leid zu und wer mir Leid zufügt, der fügt Gott Leid zu. Wer ihr nach meinem Tod Leid zufügt ist wie jener, der ihr zu meiner Lebzeit Leid zufügt und wer ihr zu meiner Lebzeit Leid zufügt ist wie jener, der ihr nach meinem Tod Leid zufügt!« Imam Ali (a.) antwortete: »Doch, o Gesandter Gottes!« Er sprach: »Was hat dich zu dem gerufen, was du tatest?« Imam Ali (a.) antwortete: »Bei Dem, Der dich mit der Wahrheit als Prophet entsandte, nichts von dem, was ihr berichtet wurde, geht auf mich zurück und meiner Seele geschah nichts durch sie.«Der Prophet Muhammad (s.) sprach: »Du fandest dich bestätigt und hast dich erneut bestätigt gefunden.« Daraufhin zeigte sich die Freude von Fatimah (a.) so sehr dadurch, dass man wegen ihrem Lächeln ihre Zähne sehen konnte. Dann sprach einer von beiden zu seinem Gefährten: »Sein Zeitpunkt ist verwunderlich, zu was er mich rief als er uns zu dieser Stunde rief.«” Er sprach: „Nach diesem Ereignis nahm der Gesandte (s.) die Hand von Imam Ali (a.) und steckte dessen Finger an seine Finger und er trug Al-Hasan und Imam Ali trug Al-Husain und Fatimah trug Umm Kulthum (a.) und der Prophet (s.) ließ sie in ihr Haus eintreten. Er tat Samt auf sie und überließ sie Gott. Danach ging er heraus und betete die restliche Nacht. Zum Zeitpunkt, an dem sich Fatimah (a.) eine ernste Erkrankung zuzog, an der sie starb, kamen die beiden wiederholend zu ihr und baten um Erlaubnis, zu ihr eintreten zu dürfen, aber sie verbot es ihnen. Als Abu Bakr das sah, gab er Gott das Versprechen, dass ihn das Dach seines Hauses nichtmehr überschattet, bis er zu Fatimah (a.) eintritt und die beiden ihr Wohlgefallen ersuchen. Daher blieb er eine Nacht in Al-Baqi’ und nichts überschattete ihn. Dann kam Umar zu Imam Ali (a.) und sprach zu ihm: »Abu Bakr ist ein betagter Mann und herzhafter Begleiter und er war mit dem Propheten Muhammad (s.) in der Höhle und ist ein Gefährte von ihm. Wir kamen mehr als einmal zu dieser Frau und baten um Erlaubnis, zu ihr eintreten zu dürfen, aber sie lehnte es ab, dass wir zu ihr eintreten und ihr Wohlgefallen ersuchen. Wenn du einsichtig bist, uns eine Erlaubnis für den Eintritt zu ihr zu erteilen, dann tu das.« Er sprach: »In Ordnung.« Daraufhin trat Imam Ali (a.) zu Fatimah (a.) herein und sprach: »O Tochter des Gesandten, wie ich sehe waren diese beiden Männer da und du hast sie mehrfach abgewiesen und ihnen nicht erlaubt, zu dir einzutreten. Beide fragten mich, ob ich dich für beide um Erlaubnis bitte.« Sie sprach: »Bei Gott, ich erlaube es ihnen nicht und ich spreche kein Wort aus meinem Kopf zu ihnen bis ich meinen Vater (a.) treffe und sie beide bei ihm tadele, bezüglich dessen, was sie taten und mir gegenüber verbrochen haben.« Imam Ali (a.) sprach: »Ich räumte es den beiden ein.« Sie sprach: »Wenn du den beiden etwas eingeräumt hast, so bist du im Besitz des Hauses und die Frauen haben den Männern zu gehorchen. Ich befürchte nichts für dich, daher erlaube es jenem, für den du es möchtest.« Dann kam Imam Ali (a.) heraus und erlaubte es den beiden. Als ihre Blicke Fatimah (a.) entdeckten, richteten sie ihr ihren Friedensgruß aus, aber sie erwiderte ihn den beiden nicht. Sie wandte ihr Angesicht von ihnen ab und tat es in die Gebetsrichtung bis sie dies mehrmals durchführte. Sie sprach: »O Ali, das Gewand ist veraltet.« Und sie sprach zu den Frauen um sie herum: »Wendet mein Angesicht!« Als sie ihr Angesicht gewendet hatten, sprach Abu Bakr zu ihr: »O Tochter des Gesandten, wir beide kamen zu dir, um dein Wohlgefallen zu ersuchen und deinen Zorn zu besänftigen. Wir bitten dich, uns zu verzeihen und über das hinwegzusehen, was wir dir antaten.« Sie sprach: »Ich spreche niemals ein einziges Wort aus meinem Kopf zu euch bis ich meinen Vater (s.) treffe und euch beide bei ihm tadele, bezüglich dessen, was ihr tatet und eurer Handlungen und Verbrechen mir gegenüber.« Beide sprachen: »Wenn wir beide reumütig und dein Wohlgefallen ersuchend gekommen sind, dann verzeih uns doch und vergib uns und wirf uns nicht vor, was wir taten!« Dann richtete sie sich an Imam Ali (a.) und sprach: »Ich spreche kein Wort aus meinem Kopf zu ihnen, bis ich sie über etwas befrage, das sie den Propheten Muhammad (s.) sagen hörten und sie mir dies bestätigen. Du hast meine Ansicht gesehen.« Beide sprachen: »Gott! Es sei ihr gewährt und wir werden nichts außer die Wahrheit sagen und kein Zeugnis ohne Bestätigung ablegen!« Sie sprach: »Ich beschwöre euch bei Gott, erinnert ihr euch daran, dass der Gesandte (s.) euch beide mitten in der Nacht herausbringen ließ aufgrund des Ereignisses mit Ali?« Beide sprachen: »Gott sei Zeuge, so ist es!« Sie sprach: »Ich beschwöre euch bei Gott, habt ihr den Propheten Muhammad (s.) sagen hören: »»Fatimah ist ein Teil von mir und ich bin ein Teil von ihr. Wer ihr Leid zufügt, der fügt mir Leid zu und wer mir Leid zufügt, der fügt Gott Leid zu. Wer ihr nach meinem Tod Leid zufügt ist wie jener, der ihr zu meiner Lebzeit Leid zufügt und wer ihr zu meiner Lebzeit Leid zufügt ist wie jener, der ihr nach meinem Tod Leid zufügt?«« Beide sprachen: »Gott sei Zeuge, so ist es!« Sie sprach: »Gelobt sei Gott!« Dann sagte sie: »Gott, ich bezeuge Dir und seid auch ihr Zeuge, die ihr anwesend seid, dass die beiden mir zu meiner Lebzeit und bei meinem Tod Leid zugefügt haben! Bei Gott, ich spreche kein Wort aus meinem Kopf bis ich meinen Herrn treffe und beide bei Ihm tadele, bezüglich dessen, was sie mir antaten und gegen mich verbrochen haben!« Daraufhin rief Abu Bakr: »Wehe mir, ich gehe zugrunde!« Und er sprach: »Hätte mich meine Mutter niemals geboren!« Umar sprach: »Es wäre verwunderlich für die Menschen, wie du dich ihrer Angelegenheit annahmst, während du ein betagter Mann und älter geworden bist und nun um den Zorn einer Frau fürchtest und nach Freude durch ihr Wohlgefallen strebst und was tut es einem schon, der eine Frau erzürnt?« Daraufhin erhoben sich die beiden und gingen hinaus.” [Ilal-ush-Shara’i von As-Saduq, Band 1 Seite 185 – 186 Hadith 2]

حدثنا علي بن أحمد قال: حدثنا أبو العباس أحمد بن محمد بن يحيى عن عمرو ابن أبي المقدام وزياد بن عبد الله قالا: أتى رجل أبا عبد الله عليه السلام فقال له: يرحمك الله هل تشيع الجنازة بنار ويمشي معها بمجمرة أو قنديل أو غير ذلك مما يضاء به؟ قال فتغير لون أبى عبد الله عليه السلام من ذلك واستوى جالسا ثم قال: إنه جاء شقي من الأشقياء إلى فاطمة بنت رسول الله صلى الله عله وآله فقال لها: أما علمت أن عليا قد خطب بنت أبي جهل فقالت: حقاما تقول؟ فقال: حقا ما أقول ثلاث مرات فدخلها من الغيرة مالا تملك نفسها وذلك أن الله تبارك وتعالى كتب على النساء غيرة وكتب على الرجال جهادا وجعل للمحتسبة الصابرة منهن من الاجر ما جعل للمرابط المهاجر في سبيل الله، قال: فاشتد غم فاطمة من ذلك وبقيت متفكرة هي حتى أمست وجاء الليل حملت الحسن على عاتقها الأيمن والحسين على عاتقها الأيسر وأخذت بيد أم كلثوم اليسرى بيدها اليمنى ثم تحولت إلى حجرة أبيها فجاء علي فدخل حجرته فلم ير فاطمة فاشتد لذلك غمه وعظم عليه ولم يعلم القصة ما هي فاستحى ان يدعوها من منزل أبيها فخرج إلى المسجد يصلي فيه ما شاء الله ثم جمع شيئا من كثيب المسجد واتكى عليه، فلما رأى النبي صلى الله عليه وآله ما بفاطمة من الحزن أفاض عليها من الماء ثم لبس ثوبه ودخل المسجد فلم يزل يصلي بين راكع وساجد وكلما صلى ركعتين دعا الله ان يذهب ما بفاطمة من الحزن والغم وذلك أنه خرج من عندها وهي تتقلب وتتنفس الصعداء فلما رآها النبي صلى الله عليه وآله انها لا يهنيها النوم وليس لها قرار قال لها قومي يا بنية فقامت فحمل النبي صلى الله عليه وآله الحسن وحملت فاطمة الحسين وأخذت بيد أم كلثوم فانتهى إلى علي عليه السلام وهو نايم فوضع النبي صلى الله عليه وآله رجله على رجل علي فغمزه وقال قم يا أبا تراب فكم ساكن أزعجته ادع لي أبا بكر من داره وعمر من مجلسه وطلحة فخرج علي فاستخرجهما من منزلهما واجتمعوا عند رسول الله صلى الله عليه وآله فقال رسول الله صلى الله عليه وآله يا علي أما علمت أن فاطمة بضعة منى وانا منها فمن آذاها فقد آذاني من آذاني فقد آذى الله ومن آذاها بعد موتى كان كمن آذاها في حياتي ومن آذاها في حياتي كان كمن آذاها بعد موتى، قال: فقال علي بلى يا رسول الله، قال فما دعاك إلى ما صنعت؟ فقال علي والذي بعثك بالحق نبيا ما كان منى مما بلغها شئ ولا حدثت بها نفسي، فقال النبي صدقت وصدقت ففرحت فاطمة عليها السلام بذلك وتبسمت حتى رئي ثغرها، فقال أحدهما لصاحبه انه لعجب لحينه ما دعاه إلى ما دعانا هذه الساعة قال: ثم أخذ النبي صلى الله عليه وآله بيد علي فشبك أصابعه بأصابعه فحمل النبي صلى الله عليه وآله الحسن وحمل الحسين علي وحملت فاطمة أم كلثوم وادخلهم النبي بيتهم ووضع عليهم قطيفة واستودعهم الله ثم خرج وصلى بقية الليل فلما مرضت فاطمة مرضها الذي ماتت فيه أتياها عايدين واستاذنا عليها فأبت ان تأذن لهما فلما رأى ذلك أبو بكر أعطى الله عهدا أن لا يظله سقف بيت حتى يدخل على فاطمة ويتراضاها فبات ليلة في البقيع ما يظله شئ ثم إن عمر أتى عليا عليه السلام فقال له ان أبا بكر شيخ رقيق القلب وقد كان مع رسول الله صلى الله عليه وآله في الغار فله صحبة وقد أتيناها غير هذه المرة مرارا نريد الاذن عليها وهي تأبى ان تأذن لنا حتى ندخل عليها فنتراضى فإن رأيت أن تستأذن لنا عليها فافعل، قال: نعم فدخل علي على فاطمة عليها السلام فقال يا بنت رسول الله صلى الله عليه وآله قد كان من هذين الرجلين ما قد رأيت وقد تردد مرارا كثيرة ورددتهما ولم تأذني لهما وقد سألاني أن استأذن لهما عليك؟ فقالت والله لا آذن لهما ولا أكلمهما كلمة من رأسي حتى ألقى أبى فاشكوهما إليه بما صنعاه وارتكباه مني قالا: إنا جئنا معتذرين مبتغين مرضاتك فاغفري واصفحي عنا ولا تواخذينا بما كان منا، فالتفتت إلى علي عليه السلام وقالت: إني لا اكلمهما من رأسي كلمة حتى أسألهما عن شئ سمعاه من رسول الله فان صدقاني رأيت رأيي قالا: اللهم ذلك لها وإنا لا نقول إلا حقا ولا نشهد إلا صدقا، فقالت: أنشدكما الله أتذكر ان ان رسول الله صلى الله عليه وآله استخرجكا في جوف الليل لشئ كان حدث من أمر علي؟ فقالا: اللهم نعم فقالت أنشدكما بالله هل سمعتما النبي صلى الله عليه وآله يقول: فاطمة بضعة منى وانا منها من آذاها فقد آذاني ومن آذاني فقد اذى الله ومن اذاها بعد موتي فكان كمن آذاها في حياتي ومن آذاها في حياتي كان كمن آذاها بعد موتي؟ قالا: اللهم نعم قالت الحمد لله ثم قالت اللهم إني أشهدك فاشهدوا يا من حضرني انهما قد أذياني في حياتي وعند موتى والله لا أكلمكما من رأسي كلمة حتى القى ربى فأشكوكما بما صنعتما بي وارتكبتما منى فدعا أبو بكر بالويل والثبور وقال: ليت أمي لم تلدني فقال عمر: عجبا للناس كيف ولوك أمورهم وأنت شيخ قد خرفت تجزع لغضب امرأة وتفرح برضاها وما لمن أغضب امرأة وقاما وخرجا

Selbst in der Erzählung der Erneuerer und des elendigsten Geschöpfes ist an keiner Stelle erwähnt worden, dass Fatimah (a.) zornig auf Imam Ali (a.) gewesen sei.

Beweise:

Ali Ibn Al-Husain (a.) berichtete, dass Al-Miswar Ibn Makhramah erzählte: „Ali (a.) machte der Tochter von Abu Jahl einen Heiratsantrag, sodass Fatimah (a.) davon hörte und zum Propheten Muhammad (s.) kam. Sie sprach: »Deine Leute behaupten, dass dein Zorn wegen der Angelegenheit deiner Töchter nicht erregt wird und dieser Ali der Tochter von Abu Jahl einen Heiratsantrag machte.« Daher erhob sich der Gesandte (s.) und ich hörte ihn, wie er das Glaubensbekenntnis bezeugte und sprach: »Wie dem auch sei, ich schloss für Abu Al-As Ibn Ar-Rabi’ eine Heirat ab und er sprach mit mir und fand sich bestätigt. Fatimah ist ein Teil von mir und ich verabscheue es, wenn ihr Betrübnis widerfährt. Bei Gott, die Tochter des Gesandten Gottes wird nicht mit der Tochter des Gottesfeindes bei einem Mann untergebracht werden.« Daher hatte Imam Ali (a.) von einem Heiratsantrag abgelassen.” [Sahih Al-Bukhari, Hadith 3523]

حدثنا أبو اليمان أخبرنا شعيب عن الزهري قال حدثني علي بن حسين أن المسور بن مخرمة قال إن عليا خطب بنت أبي جهل فسمعت بذلك فاطمة فأتت رسول الله صلى الله عليه وسلم فقالت يزعم قومك أنك لا تغضب لبناتك وهذا علي ناكح بنت أبي جهل فقام رسول الله صلى الله عليه وسلم فسمعته حين تشهد يقول أما بعد أنكحت أبا العاص بن الربيع فحدثني وصدقني وإن فاطمة بضعة مني وإني أكره أن يسوءها والله لا تجتمع بنت رسول الله صلى الله عليه وسلم وبنت عدو الله عند رجل واحد فترك علي الخطبة

Al-Miswar Ibn Makhramah erzählte, dass er den Propheten Muhammad (s.) auf der Kanzel sagen hörte: „Die Söhne von Hisham Ibn Al-Mughirah baten mich um Erlaubnis, ihre Tochter mit Ali Ibn Abi Talib zu verheiraten, doch ich erlaube es ihnen nicht und ich erlaube es ihnen nicht und ich erlaube es ihnen nicht! Es sei denn, Ali Ibn Abi Talib möchte sich von meiner Tochter scheiden und ihre Tochter heiraten. Meine Tochter ist ein Teil von mir. Was sie belästigt, belästigt mich und was ihr Leid zufügt, fügt mir Leid zu.” [Sahih Muslim, Hadith 2449]

حدثنا أحمد بن عبد الله بن يونس وقتيبة بن سعيد كلاهما عن الليث بن سعد قال ابن يونس حدثنا ليث حدثنا عبد الله بن عبيد الله بن أبي مليكة القرشي التيمي أن المسور بن مخرمة حدثه أنه سمع رسول الله صلى الله عليه وسلم على المنبر وهو يقول إن بني هشام بن المغيرة استأذنوني أن ينكحوا ابنتهم علي بن أبي طالب فلا آذن لهم ثم لا آذن لهم ثم لا آذن لهم إلا أن يحب ابن أبي طالب أن يطلق ابنتي وينكح ابنتهم فإنما ابنتي بضعة مني يريبني ما رابها ويؤذيني ما آذاها

Ibn Abi Mulaikah berichtete von Al-Miswar Ibn Makhramah, dass der Prophet Muhammad (s.) sagte: „Fatimah ist ein Teil von mir. Wer ihren Zorn erregt, der erregt meinen Zorn.” [Sahih Al-Bukhari, Hadith 3556]

حدثنا أبو الوليد حدثنا ابن عيينة عن عمرو بن دينار عن ابن أبي مليكة عن المسور بن مخرمة رضي الله عنهما أن رسول الله صلى الله عليه وسلم قال فاطمة بضعة مني فمن أغضبها أغضبني

Imam Ali (a.) berichtete, dass der Prophet Muhammad (s.) zu Fatimah (a.) sagte: „Wer deinen Zorn erregt, der erregt den Zorn Gottes und wer dein Wohlgefallen erlangt, der erlangt das Wohlgefallen Gottes.” Al-Hakim An-Naisaburi schreibt: „Diese Überlieferung ist gemäß ihrer Kette authentisch (Sahih) und die beiden (Al-Bukhari und Muslim) haben sie nicht veröffentlicht.” [Al-Mustadrak Ala As-Sahihain von Al-Hakim, Hadith 4783]

حدثنا أبو العباس محمد بن يعقوب، ثنا الحسن بن علي بن عفان العامري، وأخبرنا محمد بن علي بن دحيم، بالكوفة، ثنا أحمد بن حازم بن أبي غرزة، قالا: ثنا عبد الله بن محمد بن سالم، ثنا حسين بن زيد بن علي ، عن عمر بن علي، عن جعفر بن محمد، عن أبيه ، عن علي بن الحسين، عن أبيه ، عن علي – رضي الله عنه – قال: قال رسول الله – صلى الله عليه وآله وسلم – لفاطمة: إن الله يغضب لغضبك ويرضى لرضاك. وقال الحاكم النيسابوري: هذا حديث صحيح الإسناد ، ولم يخرجاه

Urwah Ibn Az-Zubair berichtete, dass Aishah sagte: „Fatimah, die Tochter des Gesandten (a.), bat Abu Bakr nach dessen Ableben darum, dass er ihr ihr Erbe, was ihr der Gesandte (s.) hinterlassen und Gott ihm gewährt hatte, aushändigt. Deswegen sprach Abu Bakr: »Der Prophet Muhammad (s.) sagte: »»Wir Propheten beerben nicht. Was wir hinterlassen sind Almosen.«« Daher wurde der Zorn von Fatimah (a.) erregt und sie entfernte sich von Abu Bakr und behielt ihre Entfernung bis zu ihrem Tod bei und sie starb sechs Monate nach dem Ableben des Gesandten (s.).” [Sahih Al-Bukhari, Hadith 2926]

حدثنا عبد العزيز بن عبد الله حدثنا إبراهيم بن سعد عن صالح عن ابن شهاب قال أخبرني عروة بن الزبير أن عائشة أم المؤمنين رضي الله عنها أخبرته أن فاطمة عليها السلام ابنة رسول الله صلى الله عليه وسلم سألت أبا بكر الصديق بعد وفاة رسول الله صلى الله عليه وسلم أن يقسم لها ميراثها مما ترك رسول الله صلى الله عليه وسلم مما أفاء الله عليه فقال لها أبو بكر إن رسول الله صلى الله عليه وسلم قال لا نورث ما تركنا صدقة فغضبت فاطمة بنت رسول الله صلى الله عليه وسلم فهجرت أبا بكر فلم تزل مهاجرته حتى توفيت وعاشت بعد رسول الله صلى الله عليه وسلم ستة أشهر

2. Frage:

Der Erneuerer fügte hinzu, dass Imam Ali (a.) Fatimah (a.) auch erzürnt hätte, als ihm ein Sklavenmädchen übergeben wurde und sie ihn daraufhin verließ. Folgende Quellen wurden angegeben: Ilal-ush-Shara’i von As-Saduq Al-Qummi, Band 1 Seite 163 – 186 und Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 43 Seite 147. Zog Imam Ali (a.) tatsächlich den Zorn von Fatimah (a.) auf sich?

Antwort:

Erneut wird kein Zorn von Fatimah (a.) erwähnt, wie es die Liebhaber der Lüge fälschlicherweise behaupteten.

Abu Salih berichtete, dass Abu Dharr sagte: „Ich und Ja’far, der Sohn von Abu Talib (a.), wanderten nach Abessinien aus. Daher wude Ja’far (a.) eine junge Magd als Gabe überreicht, der man einen Wert von 4000 Dirham zuschrieb. Als wir nach Medina kamen übergab er sie Imam Ali (a.), damit sie ihn bedienstete und so setzte er sie in der Wohnung von Fatimah (a.) ein. Als Fatimah (a.) eines Tages hereinkam, sah er zum Haupt von Imam Ali (a.) auf dem Schoß der jungen Magd und sprach: »O Vater von Hasan, hast du ihr etwas getan?« Er antwortete: »Nein, bei Gott, o Tochter von Muhammad, ich habe nichts getan. Was möchtest du also?« Sie sprach: »Erlaube mir, zur Wohnung meines Vaters, dem Gesandten (s.), aufzubrechen.« Er sprach zu ihr: »Ich habe es dir bereits erlaubt.« Daraufhin zog sie ihr Gewand und ihren Schleier an und machte sich auf den Weg zum Propheten (s.). Daraufhin stieg der Engel Gabriel (a.) herab und sprach: »O Muhammad, Gott lässt dir seinen Friedensgruß ausrichten und Er sagt: »»Jene Fatimah ist bereits zu dir gekommen, um Ali bei dir zu tadeln, daher sollst nichts von ihrem Tadel über Ali annehmen!«« Dann trat Fatimah (a.) herein und sprach zum Gesandten (s.): »Ich kam zu dir, um Ali zu tadeln.« Sie sprach: »So ist es, beim Herrn des Gotteshauses!« Er sprach zu ihr: »Kehre um zu ihm und sprich zu ihm: »»Trotz meines Vorauseilens für dein Wohlgefallen.«« Daher kehrte sie zu Imam Ali (a.) zurück und sprach dreimal: »O Vater von Hasan, trotz meines Vorauseilens für dein Wohlgefallen.« Daher sprach Imam Ali (a.) zu ihr: »Du hast mich bei meinem engsten Freund und Liebling, dem Propheten Muhammad (s.), getadelt. Gott ist mein Zeuge, o Fatimah, dass ich der jungen Magd für das Angesicht Gottes die Freiheit schenkte und die 4000 Dirham, die mir verliehen wurden, als Spende den Bedürftigen unter den Bewohnern von Medina übergab.« Dann kleidete er sich und zog seine Schuhe an und er wollte zum Gesandten (s.). Der Engel Gabriel (a.) stieg herab und sprach: »O Muhammad, Gott lässt dir den Friedensgruß ausrichten und Er sagt dir: »Sprich zu Ali: »»Ich gewährte dir bereits das Paradies durch deine Befreiung der jungen Magd im Wohlgefallen von Fatimah und bewahrte dich vor dem Feuer durch die 4000 Dirham, welche du als Spende entrichtetest. So lasse jenen durch Meine Barmherzigkeit in das Paradies eingehen, den du wünschst und lasse jenen durch Meine Vergebung aus dem Feuer entkommen, den du wünschst.«« Dann sprach Imam Ali (a.): »Ich bin der von Gott eingesetzte Spalter zwischen dem Paradies und dem Feuer.«” [Ilal-ush-Shara’i von As-Saduq, Band 1 Seite 163 – 164 Hadith 2]

أبى رحمه الله قال: حدثنا سعد بن عبد الله قال: حدثنا الحسن بن عرفة بسر من رأى قال: حدثنا وكيع قال: حدثنا محمد بن إسرائيل قال: حدثنا أبو صالح عن أبي ذر رحمة الله عليه قال: كنت أنا وجعفر بن أبي طالب مهاجرين إلى بلاد الحبشة فأهديت لجعفر جارية قيمتها أربعة آلاف درهم فلما قدمنا المدينة أهداها لعلي عليه السلام تخدمه فجعلها علي عليه السلام في منزل فاطمة فدخلت فاطمة عليها السلام يوما فنظرت إلى رأس علي عليه السلام في حجر الجارية فقالت يا أبا الحسن فعلتها فقال لا والله يا بنت محمد ما فعلت شيئا فما الذي تريدين؟ قالت تأذن لي في المصير إلى منزل أبى رسول الله صلى الله عليه وآله فقال لها قد أذنت لك فتجلببت بجلبابها وتبرقعت ببرقعها وأرادت النبي صلى الله عليه وآله فهبط جبرئيل عليه السلام فقال يا محمد ان الله يقرءك السلام ويقول لك ان هذه فاطمة قد أقبلت إليك تشكو عليا فلا تقبل منها في علي شيئا فدخلت فاطمة فقال لها رسول الله صلى الله عليه وآله جئت تشكين عليا قالت إي ورب الكعبة، فقال لها ارجعي إليه فقولي له رغم أنفي لرضاك، فرجعت إلى علي عليه السلام فقالت له يا أبا الحسن رغم أنفي لرضاك تقولها ثلاثا، فقال لها علي عليه السلام شكوتيني إلى خليلي وحبيبي رسول الله صلى الله عليه وآله وا سوأتاه من رسول الله صلى الله عليه وآله اشهد الله يا فاطمة ان الجارية حرة لوجه الله وان الأربعمائة درهم التي فضلت من عطائي صدقة علي فقراء أهل المدينة، ثم تلبس وانتعل وأراد النبي صلى الله عليه وآله فهبط جبرئيل فقال يا محمد ان الله يقرءك السلام ويقول لك قل لعلي قد أعطيتك الجنة بعتقك الجارية في رضا فاطمة والنار بالأربعمائة درهم التي تصدقت بها فادخل الجنة من شئت برحمتي واخرج من النار من شئت بعفوي، فعندها قال علي عليه السلام أنا قسيم الله بين الجنة والنار

3. Frage:

Der Erneuerer behauptete, dass Fatimah (a.) zornig auf Imam Ali (a.) gewesen sei, weil dieser ihr nicht geholfen hätte Fadak zu bekommen. Folgende Quellen wurden angegeben: Haqq-ul-Yaqin von Al-Majlisi auf der Seite 203 und Al-Amali von At-Tusi auf der Seite 295 angegeben. Zog Imam Ali (a.) tatsächlich den Zorn von Fatimah (a.) auf sich?

Antwort:

Der Diener Umar´s hat gelogen! Erneut ist nichts von ihrem Zorn erwähnt worden.

Aban Ibn Taghlib berichtete, dass Imam Ja’far As-Sadiq (a.) sagte: „Als sich Fatimah (a.) von Abu Bakr zurückzog, trat sie vor den Befehlshaber der Gläubigen (a.) und sprach: »O Sohn des Abu Talib, du bist umfasst worden wie der Embryo in der Gebärmutter und du nahmst den Platz eines unter Verdacht Stehenden ein. Du widerstandest dem vordersten Widersacher, aber dich hintergingen die Federn des Unbestückten. Dieser Sohn des Quhafah (Abu Bakr) trennte mich von dem Hinterbliebenen meines Vaters und dem Ertrag meines Sohnes. Bei Gott, er bemühte sich, mir Kummer zu bereiten und steigerte sich in Feindschaft zu mir bis mein Fassungsvermögen gering an Beistand und Entfernung die Folge dessen war und der Gemeinde ihre Anteilnahme an meiner Stelle verloren ging, sodass weder ein Untersagen noch eine Wehr vorhanden war. Bei Gott, ich zog in Geduld hinaus und kehrte ohne eine Wahl zu haben zurück. Wäre ich doch – und mir obliegt nicht die Entscheidung – vor meiner Geringschätzung gestorben und vor meinem Tod dahingegangen. Du bist bei mir vor Gott als Wachender entschuldigt, doch wehe jenem bei jedem Tagesanbruch, der dir feindlich gesonnen ist, wehe ihm! Der Zuverlässige (Gesandte) starb und die Unterstützung schwand dahin. Meinen Tadel bringe ich vor meinen Herrn und meine Gegnerschaft vor meinen Vater. Gott, Du bist im Besitz der gewaltigsten Macht!«” [Haqq-ul-Yaqin von Al-Majlisi, Seite 203; Al-Amali von At-Tusi, Seite 683 Hadith 8]

وعنه، قال: أخبرنا أبو الحسن محمد بن أحمد بن شاذان، قال: حدثني أبو الحسين محمد بن علي بن المفضل بن همام الكوفي، قال: حدثني محمد ابن علي بن معمر الكوفي، قال: حدثني محمد بن الحسين الزيات الكوفي، قال: حدثنا أحمد بن محمد، قال: حدثني أبان بن عثمان، قال: حدثني أبان بن تغلب، عن جعفر بن محمد عليهما السلام قال: لما انصرفت فاطمة عليها السلام من عند أبي بكر، أقبلت على أمير المؤمنين عليه السلام فقالت: يا بن أبي طالب، اشتملت مشيمة الجنين، وقعدت حجرة الظنين نقضت قادمة الأجدل فخانك ريش الأعزل، هذا ابن أبي قحافة قد ابتزني نحيلة أبي وبليغة ابني، والله لقد أجد في ظلامتي، وألد في خصامي، حتى منعتني قيلة نصرها، والمهاجرة وصلها، وغضت الجماعة دوني طرفها، فلا مانع ولا دافع، خرجت والله كاظمة، وعدت راغمة، فليتني ولا خيار لي مت قبل ذلتي، وتوفيت قبل منيتي، عذيري فيك الله حاميا، ومنك عاديا ويلاه في كل شارق، ويلاه مات المعتمد ووهن العضد، شكواي إلى ربي، وعدواي إلى أبي، اللهم أنت أشد قوة

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