Er runzelte die Stirn [80:1]

Qur’an:

„Er runzelte die Stirn und kehrte sich ab, weil der Blinde zu ihm kam. Woher sollst du es wissen, vielleicht will er sich läutern oder bedenken, so daß ihm die Ermahnung nützt. Wer sich verhält, als wäre er auf niemanden angewiesen, Dem widmest du dich und es kümmert dich nicht, daß er sich nicht läutern will. Wer aber zu dir eilig kommt und dabei gottesfürchtig ist, dem schenkst du keine Aufmerksamkeit. Nein, es ist eine Erinnerung. Wer nun will, gedenkt seiner. (Er steht) auf Blättern, die in Ehren gehalten werden, Emporgehoben und rein gehalten, In den Händen von Schreibern, Die edel und fromm sind. Dem Tod geweiht sei der Mensch, wie undankbar ist er!” [Abasa 80:1-17]

عبس وتولى أن جاءه الأعمى وما يدريك لعله يزكى أو يذكر فتنفعه الذكرى أما من استغنى فأنت له تصدى وما عليك ألا يزكى وأما من جاءك يسعى وهو يخشى فأنت عنه تلهى كلا إنها تذكرة فمن شاء ذكره في صحف مكرمة مرفوعة مطهرة بأيدي سفرة كرام بررة قتل الإنسان ما أكفره

Sunnah:

Fadl Ibn Hasan berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Es wurde wegen einem Mann unter den Söhnen von Umayyah (Uthman) herabgesandt, der sich in der Gegenwart des Propheten (s.) aufhielt. Als Abdullah Ibn Umm Maktum kam und er ihn sah, verabscheute er ihn und sammelte sich. Er runzelte die Stirn und kehrte sein Angesicht von ihm ab. Daher sprach Gott über dieses Ereignis und lehnte sein Verhalten ab.” Imam Ja’far As-Sadiq (a.) sagte: „Wenn der Prophet Muhammad (s.) Abdullah Ibn Umm Maktum sah, sprach er: »Sei gegrüßt, sei gegrüßt! Nein, bei Gott, niemals tadelt mich Gott aufgrund meines Verhaltens dir gegenüber.« Er pflegte es mit ihm dermaßen in Güte umzugehen, dass er den Propheten (s.) darum bitten musste, seinem Tatendrang Einhalt zu gebieten.” [Majma’-ul-Bayan von Abu Ali At-Tabarsi, Band 10 Seite 266]

عن فضل بن حسن عن الإمام الصادق عليه السلام قال: انها نزلت في رجل من بني أمية (عثمان) كان عند النبي صلى الله عليه وسلم فجاء ابن أم مكتوم فلما رآه تقذر منه وجمع نفسه وعبس وأعرض بوجهه عنه فحكى الله سبحانه ذلك وأنكره عليه. وروي عن الصادق عليه السلام أنه قال: كان رسول الله صلى الله عليه وآله إذا رأى عبد الله بن أم مكتوم قال: مرحبا مرحبا، لا والله لا يعاتبني الله فيك أبدا، وكان يصنع به من اللطف حتى كان يكف عن النبي صلى الله عليه وآله مما يفعل به

Abu Al-Hasan Al-Qummi schreibt: „Es wurde wegen Uthman und Ibn Umm Maktum herabgesandt. Ibn Umm Maktum war der Gebetsrufer des Propheten (s.) und blind. Er kam zum Propheten (s.), während seine Gefährten und Uthman bei ihm waren und der Prophet (s.) stellte ihn ihm vor, doch er runzelte sein Angesicht und kehrte sich von ihm ab. Daher sandte Gott herab: »Er runzelte die Stirn und kehrte sich ab.« Gemeint ist Uthman: »Weil der Blinde zu ihm kam. Woher sollst du es wissen, vielleicht will er sich läutern?« Rein und sauber sein: »Oder bedenken.« Er sagt: »Der Gesandte (s.) lässt ihn bedenken.« Dann wird Uthman angesprochen und daher sagt Er: »Wer sich verhält, als wäre er auf niemanden angewiesen, Dem widmest du dich.« Er sagt: »Wenn ein Wohlhabender zu dir kommt, widmest du dich ihm und schenkst ihm Anerkennung.« Und: »Es kümmert dich nicht, daß er sich nicht läutern will.« Es bedeutet: »Es ist dir gleichgültig, ob er geläutert ist oder nicht, solange er wohlhabend ist.« Und: »Wer aber zu dir eilig kommt.« Gemeint ist Ibn Umm Maktum: »Und dabei gottesfürchtig ist, Dem schenkst du keine Aufmerksamkeit.« Gemeint ist: »Du bist unachtsam und wendest dich ihm nicht zu.«” [Tafsir Al-Qummi, Band 2 Seite 404 – 405]

قال أبو الحسن القمي: نزلت في عثكن (عثمان) وابن أم مكتوم وكان ابن أم مكتوم مؤذنا لرسول الله صلى الله عليه وآله وكان أعمى، وجاء إلى رسول الله صلى الله عليه وآله وعنده أصحابه وعثكن عنده، فقدمه رسول الله صلى الله عليه وآله عليه فعبس وجهه وتولى عنه فأنزل الله عبس وتولى يعني عثكن ان جاءه الأعمى وما يدريك لعله يزكى أي يكون طاهرا أزكى أو يذكر قال يذكره رسول الله صلى الله عليه وآله ثم خاطب عثكن فقال: أما من استغنى فأنت له تصدى قال أنت إذا جاءك غني تتصدى له وترفعه وما عليك ألا يزكى أي لا تبالي زكيا كان أو غير زكي إذا كان غنيا وأما من جاءك يسعى يعنى ابن أم مكتوم وهو يخشى فأنت عنه تلهى أي تلهو ولا تلتفت إليه

Ash-Sharif Al-Murtada schreibt: „Äußerlich ist der Vers kein Beweis dafür, dass es sich an den Propheten Muhammad (s.) richtet und darin befindet sich nichts, das ihn als angesprochene Person belegt. Viel eher handelt es sich um einen allgemein gehaltenen Bericht, der über den Angesprochenen keine Klarheit schafft und die Belege darin lassen es in Erwägung ziehen, dass ein anderer als der Prophet (s.) gemeint ist, denn jener wird mit dem Runzeln beschrieben (80:1) und dies gehört nicht zu den Eigenschaften des Propheten (s.) im Qur’an.” [Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 17 Seite 78]

قال الشريف المرتضى: أما ظاهر الآية فغير دال على توجهها إلى النبي صلى الله عليه وآله، ولا فيها ما يدل على أنها خطاب له، بل هي خبر محض لم يصرح بالمخبر عنه، وفيها ما يدل عند التأمل على أن المعني بها غير النبي صلى الله عليه وآله، لأنه وصفه بالعبوس، وليس هذا من صفات النبي صلى الله عليه وآله في قرآن

Abu Ja’far At-Tusi schreibt: „Es herrscht Uneinigkeit darüber, wen Gott damit beschrieben hat. Viele Erläuterer und Kommentatoren sagen: »Der Prophet Muhammad (s.) ist damit gemeint und dies geschah als beim Gesandten (s.) eine Gruppe der Edelmänner seines Volkes und ihre Oberhäupter waren, die von ihm abließen und mit denen er sich bereits eingefunden hatte. Daraufhin kam Ibn Umm Maktum, um den Islam anzunehmen, doch der Gesandte (s.) kehrte sich in Abscheu davor ab, dass die Leute sein Eintreffen verabscheuen könnten. Deswegen unterzog ihn Gott einem Tadel aufgrund seines Verhaltens.« Und man sagt: »Ibn Umm Maktum war Muslim und sprach den Propheten (s.) an, ohne zu wissen, dass er im Gespräch mit einer Gruppe beschäftigt war, daher sagte er: »»O Gesandter Gottes!«« Und dies ist zu verwerfen, denn Gott bestimmte dem Propheten (s.) solch beträchtliche Eigenschaften. Wie sollte Er ihn also mit dem Runzeln und finsteren Blick beschreiben, wobei Er ihm zuschreibt: »Und du besitzt großartige Charakterzüge.« (68:4) Und Er sagt: »Wärest du grob und hartherzig gewesen, wären sie rings um dich fortgelaufen.« (3:159) Wie wendet er sich von jenem ab, der sich ihm vorstellt? Und der Erhabene beschrieb ihn mit Seinem Wort: »Und vertreibe diejenigen nicht, die morgens und abends ihren Herrn anrufen in der Suche nach Seinem Antlitz.« (6:52) Es gehörte zum Lebenswandel des Propheten (s.) und seinem guten Benehmen und zu dem, womit ihn Gott an edlem Anstand und guter Gesellschaft ausgezeichnet hat, sodass man sagte: »Er reichte nie jemandem die Hand außer, dass er seine Hand erst von der Hand des anderen zurückzog, wenn derjenige seine Hand von seiner Hand zurückzog.« Wie bringt also jemand mit solchen Eigenschaften sein Angesicht gegenüber einem Menschen zum runzeln, der an Blindheit leidet und aus dem Verlangen zum Islam kommt? Die Propheten (a.) sind frei von solch einem Benehmen und was darunter liegt, zur Gültigkeit der Akzeptanz ihrer Worte und Beachtung gegenüber ihres Aufrufs und ein Verhalten wie dieses ist den Propheten (s.), aufgrund ihrem erfassten Lebenswandel und Verdeutlichung ihres besonderen Wesens, nicht erlaubt. Eine Gruppe sagt: »Dieser Vers wurde wegen einem Mann unter den Söhnen von Umayyah herabgesandt (Uthman), der es pflegte sich in der Gegenwart des Propheten (s.) aufzuhalten. Als Ibn Umm Maktum kam, mied er ihn und sammelte sich und runzelte sein Angesicht und wandte sein Angesicht von ihm ab. Daher sprach Gott über dieses Ereignis und lehnte ihn aus Tadel ab.« Sein Wort: »Woher sollst du es Wissen?« (80:3) Ist eine Ansprache, die der Prophet (s.) halten soll und seine Wertschätzung: »Sprich, o Muhammad: »»Woher sollst du es wissen, vielleicht will er sich läutern?««” [At-Tibyan, Band 10 Seite 268 – 269]

قال شيخ الإسلام محمد بن الحسن الطوسي رضي الله عنه: واختلفوا فيمن وصفه الله تعالى بذلك، فقال كثير من المفسرين وأهل الحشو: إن المراد به النبي صلى الله عليه وآله قالوا وذلك أن النبي صلى الله عليه وآله كان معه جماعة من أشراف قومه ورؤسائهم قد خلا بهم فاقبل ابن أم مكتوم ليسلم فأعرض النبي صلى الله عليه وآله عنه كراهية أن تكره القوم إقباله عليه فعاتبه الله على ذلك. وقيل: إن ابن أم مكتوم كان مسلما، وإنما كان يخاطب النبي صلى الله عليه وآله وهو لا يعلم أن رسول الله مشغول بكلام قوم، فيقول يا رسول الله. وهذا فاسد، لان النبي صلى الله عليه وآله قد أجل الله قدره عن هذه الصفات، وكيف يصفه بالعبوس والتقطيب، وقد وصفه بأنه على خلق عظيم وقال ولو كنت فظا غليظ القلب لا نفضوا من حولك وكيف يعرض عمن تقدم وصفه مع قوله تعالى ولا تطرد الذين يدعون ربهم بالغداة والعشي يريدون وجهه ومن عرف النبي صلى الله عليه وآله وحسن أخلاقه وما خصه الله تعالى به من مكارم الأخلاق وحسن الصحبة حتى قيل إنه لم يكن يصافح أحدا قط فينزع يده من يده، حتى يكون ذلك الذي ينزع يده من يده. فمن هذه صفته كيف يقطب في وجه أعمى جاء يطلب الاسلام، على أن الأنبياء عليهم السلام منزهون عن مثل هذه الأخلاق وعما هو دونها لما في ذلك من التنفير عن قبول قولهم والاصغاء إلى دعائهم، ولا يجوز مثل هذا على الأنبياء من عرف مقدارهم وتبين نعتهم. وقال قوم: إن هذه الآيات نزلت في رجل من بني أمية (عثمان) كان واقفا مع النبي صلى الله عليه وآله، فلما اقبل ابن أم مكتوم تنفر منه، وجمع نفسه وعبس في وجهه وأعرض بوجهه عنه فحكى الله تعالى ذلك وانكره معاتبة على ذلك وقوله وما يدريك خطاب للنبي صلى الله عليه وآله وتقديره قل يا محمد وما يدريك لعله يزكى

2 Gedanken zu „Er runzelte die Stirn [80:1]#8220;

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