Freund und Feind erkennen

Frage:

In einigen Berichten heißt es, dass jener, der Abu Bakr und Umar liebt, ein Ungläubiger (Kafir) und jener, der ihnen Vorzug gegenüber Imam Ali (a.) gibt, ein Feind (Nasibi) ist. Tut das nicht die Mehrheit der Muslime?

Antwort:

Es ist zunächst wichtig, sich daran zu erinnern, wer diese Aussagen tätigt.

Abu Ali Al-Khurasani berichtete, dass der Diener von Ali Ibn Al-Husain (a.) sagte: „Ich traf mich heimlich mit Imam Ali Ibn Al-Husain (a.) und sprach: »Habe ich nicht das Recht bei dir, dass du mir von den beiden Männern erzählst, von Abu Bakr und Umar?« Er sprach: »Sie sind beide Ungläubige und wer sie liebt, der ist ein Ungläubiger.«” [Taqrib-ul-Ma’arif von Abu As-Salah Al-Halabi, Seite 244 Hadith 4]

وعن أبي علي الخراساني، عن مولى لعلي بن الحسين عليهما السلام قال: كنت مع علي بن الحسين عليهما السلام في بعض خلواته، فقلت: إن لي عليك حقا، ألا تخبرني عن هذين الرجلين، عن أبي بكر وعمر؟ فقال: كافران، كافر من أحبهما

Muhammad Ibn Ahmad berichtete, dass er Imam Ali Al-Hadi (a.) fragte: „Wie verhält es sich mit dem Feind (Nasibi)? Benötige ich bei der Überprüfung von ihm mehr als den Vorzug, den er dem falschen Gott (Abu Bakr) und Götzen (Umar) gibt und den Glauben an ihre Führung?” Er antwortete: „Wer darauf ist, der ist ein Feind (Nasibi).” [Wasa’il-ush-Shi’ah von Al-Hurr Al-Amili, Band 9 Seite 490 – 491 Hadith 14]

محمد بن إدريس في آخر السرائر نقلا من كتاب مسائل الرجال عن محمد بن أحمد بن زياد وموسى بن محمد بن علي بن عيسى قال: كتبت إليه – يعني: علي بن محمد عليه السلام – أسأله عن الناصب هل أحتاج في امتحانه إلى أكثر من تقديمه الجبت (أبا بكر) والطاغوت (عمر) واعتقاد إمامتهما؟ فرجع الجواب: من كان على هذا فهو ناصب

Wenn die Unfehlbaren (a.) über die beiden besagten Personen sprechen, so sprechen sie über die Realität. Sie sprechen über Heuchler, Mörder, Frevler und Verbrecher. Wenn jedoch ihre heutigen Anhänger von den beiden sprechen, so sprechen sie über erfundene Geschichten und nicht existierende Fabelwesen.

Sama’ah Ibn Mihran berichtete, dass Imam Ja’far As-Sadiq (a.) sagte: „Der Islam ist das Bekenntnis, dass keiner anbetungswürdig außer Gott und dass Muhammad (s.) der Gesandte Gottes ist und damit ist ihr Blut geschützt und dadurch entstehen die Ehebündnisse und darauf stützt sich das Erbrecht und dies ist äußerlich (Zahir) bei der Allgemeinheit der Menschen der Fall.” [Al-Hada’iq-un-Nadirah von Yusuf Al-Bahrani, Band 24 Seite 68 Hadith 2]

عن سماعة عن أبي عبد الله عليه السلام أنه قال: الاسلام شهادة أن لا إله إلا الله والتصديق برسول الله صلى الله عليه وآله وبه حقنت الدماء وعليه جرت المناكح والمواريث وعلى ظاهره عامة الناس

Sufyan Ibn As-Simt berichtete, dass Imam Ja’far As-Sadiq (a.) sagte: „Der Islam ist das Äußerliche (Zahir), worauf sich die Menschen befinden: Das Bekenntnis, dass keiner anbetungswürdig außer Gott und dass Muhammad der Gesandte Gottes ist, das Verrichten des Gebetes, das Entrichten der Abgabe, die Pilgerfahrt zum Haus Gottes und das Fasten im Monat Ramadan. Das ist also der Islam. Der Glaube (Iman) ist das Erkennen dieser Befehlsgewalt mit diesem Äußerlichen zusammen und wer es bestätigt, wobei er diese Befehlsgewalt nicht erkennt, der ist ein Muslim und Irregeleiteter.” [Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 65 Seite 247 Hadith 6]

عن محمد بن محمد عن محمد بن يعقوب عن محمد بن يحيى عن أحمد بن محمد عن علي بن الحكم عن سفيان بن السمط عن أبي عبد الله الصادق عليه السلام قال: الاسلام هو الظاهر الذي عليه الناس شهادة أن لا إله إلا الله، وأن محمدا رسول الله، وإقام الصلاة، وإيتاء الزكاة، وحج البيت، وصيام شهر رمضان، فهذا الاسلام، وقال: الايمان معرفة هذا الامر، مع هذا فان أقر بها ولم يعرف هذا الامر كان مسلما وكان ضالا

Sulaim Ibn Qais berichtete, dass Ali Ibn Abi Talib (a.) sagte: „Was jenen betrifft, der Gott zum Einzigen erklärte, der an den Gesandten (s.) glaubt, der weder zur Kenntnis über die Nähe (Wilayah) zu uns noch über die Verfehlung unserer Feinde gelangte, der nichts an Bestimmungen vornimmt, der weder Erlaubtes noch Verbotenes einführt, der alles annimmt, worüber es zwischen den Uneinigen dieser Gemeinde keine Unstimmigkeit gibt, das Gott etwas befohlen hat, der sich bei dem zurückhält, worüber es zwischen den Uneinigen dieser Gemeinde Unstimmigkeiten gibt, ob Gott etwas befohlen oder verboten hat, sodass er nichts an Bestimmungen vornimmt und weder Erlaubtes noch Verbotenes einführt, der nicht Bescheid weiß und der das Wissen in Anbetracht dessen, worin er im Zweifel ist, Gott überlässt, so ist dieser gerettet. Diese Stufe befindet sich zwischen den Gläubigen und Götzendienern. Jene sind die Mehrheit und der größte Teil der Menschen und sie sind Gefährten der Abrechnung, der Waagen, der Höhe und des Feuers.” [Kitab Sulaim, Seite 170 – 172]

عن أبان بن أبي عياش عن سليم بن قيس رضي الله عنهما عن علي بن أبي طالب عليه السلام قال: فأما من وحد الله وآمن برسول الله صلى الله عليه وآله ولم يعرف ولايتنا ولا ضلالة عدونا ولم ينصب شيئا ولم يحل ولم يحرم، وأخذ بجميع ما ليس بين المختلفين من الأمة فيه خلاف في أن الله عز وجل أمر به، وكف عما بين المختلفين من الأمة خلاف في أن الله أمر به أو نهى عنه، فلم ينصب شيئا ولم يحلل ولم يحرم ولا يعلم ورد علم ما أشكل عليه إلى الله فهذا ناج وهذه الطبقة بين المؤمنين وبين المشركين، هم أعظم الناس وجلهم، وهم أصحاب الحساب والموازين والأعراف، والجهنميون

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