Ash-Sharif Al-Murtada über Unglauben der Widersacher

Abdullah Ibn Muhammad Al Shubbar schreibt:
وأما سائر المخالفين ممن لم ينصب ولم يعاند ولم يتعصب فالذي عليه جملة من الإمامية كالسيد المرتضى أنهم كفار في الدنيا والآخرة والذي عليه الأكثر الأشهر أنهم كفار مخلدون في الآخرة وتجري عليهم أحكام الإسلام في الدنيا من حقن دمائهم وأموالهم وقيل إنهم لا يخلدون في النار ولا يدخلون الجنة بل يكونون بعد الخروج من النار في الأعراف وقيل إنهم يدخلون الجنة بعد العذاب الطويل وهذا القول نادر لا يعرف قائله
„Was die restlichen von den Widersachern (Mukhalif) betrifft, die weder Erzfeinde (Nasibi) noch starrköpfig noch fanatisch waren, so erachtet sie eine Anzahl der Imamiten wie Sayyid Al-Murtada als Ungläubige, sowohl auf dieser Welt als auch im Jenseits und der am meisten verbreitete Standpunkt der Mehrheit besteht darin, dass sie Ungläubige (Kafir) sind, die auf ewig im Jenseits verweilen und man auf sie in dieser Welt die Urteile des Islams anwendet, wodurch ihr Blut und ihr Vermögen geschützt sind. Man sagt, dass sie nicht ewig im Feuer verweilen, aber auch nicht das Paradies betreten, sondern sich nach dem Verlassen des Feuers in A’raf befinden und man sagt, dass sie das Paradies nach einer langen Bestrafung betreten, doch dieser Standpunkt ist selten. Derjenige, der ihn vertritt, ist nicht bekannt.” [Haqq-ul-Yaqin, Seite 510 – 511]
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt:
وأما الأحكام الدنيوية أيضا كالطهارة والتناكح والتوارث فالمشهور أنهم في جميع ذلك بحكم المسلمين، وذهب السيد المرتضى رضي الله عنه وجماعة إلى أنهم في الأمور الدنيوية أيضا بحكم الكفار، والذي يظهر من بعض الأخبار أنهم واقعا في جميع الأحكام بحكم الكفار لكن الله تعالى لما علم أن للمخالفين دولة وغلبة على الشيعة ولا بد لهم من معاشرتهم رخص لهم في جميع ذلك وأجرى على المخالفين في زمان الهدنة والتقية أحكام المسلمين وفي زمن القائم عليه السلام لا فرق بينهم وبين الكفار وبه يمكن الجمع بين الأخبار وقد يطلق على مرتكبي الكبائر من غير توبة وأثره احتمال العقاب الطويل لا الخلود، ولا جريان حكم الكفار عليهم في الدنيا، بل يمكن سقوط بعض الحقوق التي تكون للمؤمنين وقد يطلق على مطلق مرتكبي المعاصي
Was die Urteile auf dieser Welt anbelangt wie die Reinheit, Ehen und Erbschaften, so ist es der weitverbreitete Standpunkt, dass auf sie allesamt das Urteil der Muslime angewandt wird, doch Sayyid Al-Murtada, möge Gott mit ihm zufrieden sein und eine Gruppe nahmen den Standpunkt ein, dass auf sie ebenso in dieser Welt das Urteil der Ungläubigen angewandt wird. Was aus einigen Berichten hervorgeht, besteht darin, dass auf sie bei allen Urteilen eigentlich das Urteil der Ungläubigen angewandt werden müsste, doch weil Gott wusste, dass die Widersacher (Mukhalif) die Oberhand und Übermacht über die Schiiten haben werden, wodurch kein Weg daran vorbeiführt, dass sie sich mit ihnen in eine Gesellschaft begeben, erlaubte Er ihnen dieses Verfahren bei allem davon und Er richtete für die Widersacher für die Zeit des Friedens und der Behutsamkeit (Taqiyyah) die Urteile für Muslime ein und in der Zeit des Aufständischen (Qa’im) gibt es dann keinen Unterschied zwischen ihnen und den Ungläubigen und auf diese Weise ist die Vereinbarung der Berichte miteinander möglich. Es wurde bereits zum Ausdruck gebracht, dass für jene, die große Sünden ohne Buße und ihre Spur begehen, eine lange Bestrafung in Frage kommt, nicht die Ewigkeit und auf sie wird in dieser Welt nicht das Urteil der Ungläubigen angewandt. Viel eher können einige Privilegien entzogen werden, auf die Gläubige einen Anspruch haben und man kann die Terminologie der Verübenden von Ungehorsamkeiten verwenden. [Mir’at-ul-Uqul, Band 11 Seite 191]

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