Auswanderer wählen Imam?

Frage:

Einer der Erneuerer behauptete, Imam Ali (a.) hätte gemäß Nahj-ul-Balaghah die Nachfolgeschaft der Lust und Laune der Gefährten überlassen [hier!].

Antwort:

Es handelt sich hierbei um eine Lüge.

Muhammad Ibn Husain berichtete, dass Imam Ali (a.) sagte: „Die Leute leisteten mir den Treueschwur, die Abu Bakr, Umar und Uthman den Treueschwur leisteten, gemäß dem, wofür sie ihnen den Treueschwur leisteten. Daher stand dem Anwesenden die Wahl nicht zu und dem Abwesenden stand die Ablehnung nicht zu und die Beratung steht den Auswanderern und Helfern zu. Wenn sie sich auf einen Mann einigen und ihn Imam nennen, dann ist das für Gott eine Zufriedenheit. Wenn jemand ihre Sache mit einem Angriff oder einer Erneuerung verlässt, dann bringen sie ihn zu dem zurück, was er verlassen hat. Wenn er sich weigert, dann bekämpfen sie ihn für seine Befolgung eines anderen Weges als der von denen, die glauben und Gott führt ihn dahin, wovon er sich abwandte. Ich schwöre bei meinem Leben, o Mu’awiyah, wenn du dich deines Verstandes bedienst ohne deinen Gelüsten zu folgen, dann wirst du mich als am unschuldigsten unter den Menschen am Blut von Uthman feststellen und wissen, dass ich in Abgeschiedenheit von ihm war, es sei denn, du beschuldigst mich. Dann beschuldige mich mit dem, was dir so erscheint und  es sei Frieden.” [Nahj-ul-Balaghah von Ar-Radi, Band 3, Seite 7]

عن محمد بن الحسين عن أمير المؤمنين عليه السلام أنه قال: إنه بايعني القوم الذين بايعوا أبا بكر وعمر وعثمان على ما بايعوهم عليه، فلم يكن للشاهد أن يختار ولا للغائب أن يرد، وإنما الشورى للمهاجرين والأنصار، فإن اجتمعوا على رجل وسموه إماما كان ذلك لله رضى، فإن خرج من أمرهم خارج بطعن أو بدعة ردوه إلى ما خرج منه، فإن أبى قاتلوه على أتباعه غير سبيل المؤمنين وولاه الله ما تولى ولعمري يا معاوية لئن نظرت بعقلك دون هواك لتجدني أبرأ الناس من دم عثمان، ولتعلمن أني كنت في عزلة عنه إلا أن تتجنى فتجن ما بدا لك والسلام

Abu Umar Zadhan berichtete, dass Imam Al-Hasan (a.) sagte: „Mu’awiyah behauptete bei euch, dass ich ihn als rechtmäßigen Nachfolger erachtet hätte, während ich mich nicht als rechtmäßigen Nachfolger erachtet hätte, aber Mu’awiyah hat gelogen. Wir besitzen eher Anspruch bei den Menschen in Gottes Schrift und durch die Zunge Seines Propheten (s.) und wir sind die Leute des Hauses, denen fortwährend Unrecht getan wurde, seitdem Gott Seinen Propheten (s.) sterben ließ. So steht Gott zwischen uns und jenem, der uns entrechtete, an unsere Hälse sprang, die Menschen gegen uns aufbrachte, uns an unserem Anteil an Kriegsbeute hinderte und unserer Mutter (a.) die Erbschaft verwehrte, welche ihr Gottes Gesandter (s.) hinterließ. Bei Gott, hätten die Menschen meinem Vater (a.) den Treueschwur geleistet, als sie Gottes Gesandter (s.) verließ, dann hätte sie der Himmel mit seinem Regen versorgt und die Erde ihre Segnungen ausgeschüttet und du hättest nicht nach ihr getrachtet, o Mu’awiyah! Als sie aus ihrem Kern heraustrat, stritten die Quraish miteinander über sie. So trachteten die Freigelassenen (Tulaqa’) und die Söhne der Freigelassenen nach ihr, du und deine Gefährten.” [Ghaiat-ul-Maram von Al-Bahrani, Band 2, Seite 89 Hadith 30]

الشيخ في مجالسه قال: أخبرنا جماعة عن أبي المفضل قال: حدثنا عبد الرحمن بن محمد بن عبيد الله العرزمي عن أبيه عن عثمان أبي اليقظان عن أبي عمر زادان قال: قال الحسن بن علي عليه السلام: وإن معاوية زعم لكم أني رأيته للخلافة أهلا، ولم أر نفسي لها أهلا فكذب معاوية، نحن أولى بالناس في كتاب الله عز وجل وعلى لسان نبيه صلى الله عليه وآله ولم نزل أهل البيت مظلومين، منذ قبض الله نبيه صلى الله عليه وآله فالله بيننا وبين من ظلمنا حقنا، وتوثب على رقابنا، وحمل الناس علينا، ومنعنا سهمنا من الفيئ ومنع امنا ما جعل لها رسول الله صلى الله عليه وآله وأقسم بالله لو أن الناس بايعوا أبي حين فارقهم رسول الله صلى الله عليه وآله لأعطتهم السماء قطرها، والأرض بركتها، وما طمعت فيها يا معاوية، فلما خرجت من معدنها تنازعتها قريش بينها، فطمعت فيها الطلقاء، وأبناء الطلقاء: أنت وأصحابك

Abu l-Miqdam berichtete, dass er Imam Al-Baqir (a.) sagte: „Die gewöhnlichen Leute behaupten, dass der Treueschwur an Abu Bakr zu der Zeit, in der sich die Menschen darauf einigten, für Gott eine Zufriedenheit war und Gott die Gemeinde von Muhammad nach ihm nicht prüfte.” Er sprach: „Sie lesen nicht das Buch Gottes. Sagt der Erhabene etwa nicht: »Muhammad ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind die Gesandten dahingegangen. Werdet ihr denn, wenn er stirbt oder getötet wird, auf euren Fersen kehrtmachen? Wer auf seinen Fersen kehrtmacht, wird Gott nichts schaden können. Und Gott wird (es) den Dankbaren vergelten.«” (3:144) Ich sprach zu ihm: „Sie geben dem Vers eine andere Interpretation.” Er sprach: „Hat Gott nicht über jene von den Gemeinden vor ihnen berichtet, dass sie uneinig wurden, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, als Er sagte: »Wir haben Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätten diejenigen, die nach ihnen lebten, einander nicht bekämpft, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren. Aber sie sind uneins geworden. Unter ihnen sind solche, die geglaubt haben, und solche, die ungläubig geworden sind. Und wenn Gott gewollt hätte, hätten sie einander nicht bekämpft. Aber Gott tut, was Er will.« (2:253) Dieser Vers beweist, dass die Gefährten von Muhammad (s.) nach ihm uneinig wurden und unter ihnen befindet sich jener, der gläubig und jener, der ungläubig ist.” [Tafsir-ul-Ayyashi, Band 1, Seite 200, Hadith 151]

عن عمرو بن أبي المقدام عن أبيه قال: قلت لأبي جعفر عليه السلام ان العامة تزعم أن بيعة أبى بكر حيث اجتمع لها الناس كانت رضا لله, وما كان الله ليفتن أمة محمد من بعده, فقال أبو جعفر عليه السلام: وما يقرؤن كتاب الله أليس الله يقول: وما محمد الا رسول قد خلت من قبله الرسل أفإن مات أو قتل انقلبتم على أعقابكم الآية قال: فقلت له: انهم يفسرون هذا على وجه آخر قال: فقال: أوليس قد أخبر الله على الذين من قبلهم من الأمم انهم اختلفوا من بعد ما جائتهم البينات حين قال: وآتينا عيسى ابن مريم البينات وأيدناه بروح القدس إلى قوله فمنهم من آمن ومنهم من كفر الآية ففي هذا ما يستدل به على أن أصحاب محمد عليه الصلاة والسلام قد اختلفوا من بعدهم, فمنهم من آمن ومنهم من كفر

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