Al-Ghita’ über Fünftelabgabe

Frage:

Welche Ansicht vertrat Kashif Al-Ghita’ über die Fünftelabgabe (Khums)?

Antwort:

Kashif Al-Ghita’ schreibt: „Es ist dem Gelehrten der Rechtsfindung (Mujtahid) gestattet, die Almosen (Zakah) einzufordern und Boten zu entsenden und die Abgabe ist an ihn und sie eine Pflicht, wenn sie diese noch nicht entrichtet haben und er nimmt die Position des Imams bei den Urteilen ein und genau so bei der Fünftelabgabe (Khums) und bei allen Rechten der Bedürftigen, denn er ist ihr Vormund (Waliyy) und seine Anwesenheit ist ein Ausdruck ihrer Anwesenheit. Dazu gehört ebenso, dass es ihm gestattet ist, jenen zu zwingen, der sich diesen Rechten verweigert. Sollte eine Unterlassung vorliegen, so nimmt er sie sich auch mit Hilfe eines Tyrannen (Zalim) oder mit Unterstützung von militärischen Kräften, genau so wie es ihm zusteht, dadurch die Rechte der Unterdrückten durchzusetzen, denn die Ursache ist die Unzulässigkeit der Übergabe an jemanden, der kein Gelehrter der Rechtsfindung (Mujtahid) bei den allgemeinen Rechten ist, mit Ausnahme von dem, wofür sich ein Beweis für das Gegenteil finden lässt.” [Kashf-ul-Ghita’, Band 4 Seite 135]

قال الشيخ كاشف الغطاء: انه يجوز للمجتهد طلب الزكوة وارسال السعاة ويلزم التسليم إليه واليهم ان لم يكونوا سلموها ويقوم مقام الامام في الاحكام وكذا في الخمس وجميع حقوق الفقراء لانه وليهم وحضوره عبارة عن حضورهم ومنها انه يجوز له جبر مانعي الحقوق ومع الامتناع يتوصل إلى اخذها باعانة ظالم أو بمعونة الجند كما له ان يتوصل بذلك في تحصيل حقوق المظلومين لان الاصل عدم جواز التسليم إلى غير المجتهد في الحقوق العامة الا ما قام الدليل على خلافه

Kashf-e Gheta2 B 4 S 135

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