Al-Mufid über Hände Gottes

Frage:
Welches Verständnis vertrat der Gelehrte Al-Mufid über die Hände Gottes?
Antwort:
Muhammad Ibn Muhammad Al-Mufid schreibt:
قال الشيخ أبو عبد الله المفيد رحمه الله: والذي قاله أبو جعفر رحمه الله في تفسير قوله تعالى ما منعك أن تسجد لما خلقت بيدي أن المراد بقدرتي وقوتي ليس هذا هو الوجه في التفسير لأنه يفيد تكرار المعنى، فكأنه قال: بقدرتي وقدرتي أو بقوتي وقوتي، إذ القدرة هي القوة والقوة هي القدرة وليس لذلك معنى في وجه الكلام، والوجه ما قدمناه من ذكر النعمة وأن المراد بقوله: ما منعك أن تسجد لما خلقت بيدي إنما أراد به نعمتي اللتين هما في الدنيا والآخرة. والباء في قوله تعالى: بيدي تقوم مقام اللام، فكأنه قال: خلقت ليدي، يريد به لنعمتي، كما قال: وما خلقت الجن والإنس إلا ليعبدون والعبادة من الله تعالى نعمته عليهم، لأنها تعقبهم ثوابه تعالى في النعيم الذي لا يزول، وفي تأويل الآية وجه آخر، وهو: أن المراد باليدين فيها هما القوة والنعمة، فكأنه قال خلقت بقوتي ونعمتي، وفيه وجه آخر وهو، أن إضافة اليدين إليه إنما أريد به تحقق الفعل له وتأكيد إضافته إليه وتخصيصه به دون ما سوى ذلك من قدرة أو نعمة أو غيرهما، وشاهد ذلك قوله تعالى: ذلك بما قدمت يداك وإنما أراد: ذلك بما قدمت من فعلك، وقوله تعالى: وما أصابكم من مصيبة فبما كسبت أيديكم والمراد به: فبما كسبتم والعرب تقول في أمثالها: يداك أوكتا وفوك نفخ يريدون به أنك فعلت ذلك وتوليته وصنعته واخترعته وإن لم يكن الإنسان استعمل به جارحتيه اللتين هما يداه في ذلك الفعل
„Jenes, was Muhammad As-Saduq, Gott sei ihm gnädig, über den Vers sagte: »Was hinderte dich daran, dich vor dem niederzuwerfen, was Ich mit Meinen beiden Händen erschuf?« (38:75) Dass damit gemeint sei: »Mit Meiner Macht und Kraft.« Ist nicht die entsprechende Auslegung, denn das brächte die Wiederholung der Bedeutung mit sich, als würde Er sagen: »Mit Meiner Macht und Macht.« Oder: »Mit Meiner Kraft und Kraft.« Denn die Macht ist die Kraft und die Kraft ist die Macht und das ergibt in dieser Sprachweise keinen Sinn. Die entsprechende Auslegung ist das, was wir an Erwähnung über Gnade bereits vorlegten und die Bedeutung vom Vers: »Was hinderte dich daran, dich vor dem niederzuwerfen, was Ich mit Meinen beiden Händen erschuf.« Besteht darin: »Mit Meinen beiden Gnaden, die im Diesseits und Jenseits gewährt werden.« Das Wort »mit« steht in der Aussage für das Wort »wegen« als würde Er sagen: »Was Ich wegen Meinen beiden Händen erschuf.« Womit gemeint ist: »Wegen Meinen beiden Gnaden.« Genau so wie Er sagt: »Ich erschuf die Verborgenen (Jinn) und Menschen nur, damit sie Mir dienen.« Der Dienst an Gott ist eine Seiner Gnaden ihnen gegenüber, denn Er lässt ihnen Seinen Lohn im Wohlergehen nachfolgen, der nicht aufhört. Für die Deutung des Verses gibt es ebenso eine andere Auslegung, die darin besteht, dass mit den beiden Händen die Kraft und Gnade gemeint sind, als würde Er sagen: »Was Ich mit Meiner Kraft und Gnade erschuf.« Darüber gibt es noch eine andere Deutung, die darin besteht, dass es Ihm selbst durch die beiden Hände zugeschrieben wird, womit man die Verwirklichung der Tat und die Versicherung meint, dass es auf Ihn zurückgeht und Sein Auszeichnen damit unter Ausschluss von anderem an Macht oder Gnade oder jenem außer diesem und ein Zeugnis dafür ist Seine Aussage: »Dies ist für das, was deine Hände vorausgeschickt haben.« (22:10) Womit gemeint ist: »Dies ist für das, was du selbst getan hast.« Sowie Seine Aussage: »Was immer euch an Unglück trifft, so ist es für das, was eure Hände erworben haben.« (42:30) Womit gemeint ist: »So ist es für das, was ihr selbst erworben habt.« Die Araber sagen in ihren Redewendungen: »Deine Hände halten sich zurück und dein Mund haucht.« Womit sie meinen: »Du hast das getan und dich ihm zugewendet und es vollbracht.« Wenn der Mensch seine beiden Gliedmaßen, welche seine Hände sind, nicht bei dieser Tat benutzte.” [Tashih-ul-I’tiqadat, Seite 33 – 34]
Tas7i7-e E3teqadat S 33 - 34
Kommentar:
Die Erklärung von As-Saduq geht nicht auf seine persönliche Meinung zurück, sondern auf die Überlieferungen der Leute des Hauses (a.), die Al-Mufid entweder nicht kannte oder deren Authentizität er anzweifelte, aber Gott weiß es besser.

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