Imam Malik und Al-Qurtubi leugnen 112 Verse des Qur’an

Muhammad Ibn Ahmad Al-Qurtubi schreibt:
الصحيح من هذه الأقوال قول مالك لأن القرآن لا يثبت بأخبار الآحاد وإنما طريقه التواتر القطعي الذي لا يختلف فيه. قال ابن العربي: ويكفيك أنها ليست من القرآن اختلاف الناس فيها (البسملة) والقرآن لا يختلف فيه. والأخبار الصحاح التي لا مطعن فيها دالة على أن البسملة ليست بآية من الفاتحة ولا غيرها إلا في النمل وحدها
„Die Richtige von diesen Lehrmeinungen ist die von Malik, da der Qur’an nicht durch Einzelberichte (Ahad) nachweisbar ist, sondern der Weg zu ihm kann nur konsekutiv (Mutawatir) und zweifelsfrei sein, worüber man nicht uneins ist. Ibn-ul-Arabi sagte: ﴾Die Uneinigkeit der Menschen über sie (Basmalah) sollte für dich hinreichend sein, dass sie nicht zum Qur’an gehört, denn über den Qur’an ist man nicht uneins.﴿ Und die authentischen Überlieferungen, die sich nicht bestreiten lassen, beweisen, dass die Basmalah kein Vers von Al-Fatihah ist und auch von keiner anderen, außer lediglich von An-Naml.“ [Al-Jami’ Li-Ahkami l-Qur’an, Band 1, Seite 145]

Jame3 Le-A7kam-e Qor2an B 1 S 145

Kommentar:
Man zählt 114 Suren, in denen bis auf At-Tawbah die Basmalah anfänglich erwähnt wird. Das macht 112 geleugnete Verse, wenn man nur an die Basmalah als Vers von An-Naml glaubt.

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