Al-Khurasani über Tribut

Frage:

Wer bekommt laut Al-Khurasani den Tribut (Jizyah) von den Schriftbesitzern?

Antwort:

Husain Wahid Al-Khurasani schreibt: „Man nimmt den Tribut (Jizyah) von den Angehörigen eines Buches, wodurch ihre Bekämpfung und Auslöschung aufgehoben wird und sie ihre Religion behalten und es ihnen erlaubt ist, im Gebiet des Islam in Sicherheit für sich und ihren Besitz zu leben und mit jenen sind ohne Problematik und mit Konsens die Juden und Nazarener und Zoroastrier gemeint. Viel mehr noch am offenkundigsten die Sabäer, denn sie gehören zu den Leuten des Buches, wie es der edle Vers belegt, der lautet: »Diejenigen, die glauben und die Juden und die Nazarener und die Sabäer, wer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und gute Werke tut, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und weder wird sie Furcht überkommen noch werden sie traurig sein.« (2:62) Der Tribut (Jizyah) wird ihnen vom Propheten (s.) oder dem Imam (a.) gemäß dem auferlegt, worin sie einen Nutzen an Menge und Weise sehen, doch außer ihnen wird von den restlichen Ungläubigen mit Konsens kein Tribut (Jizyah) akzeptiert. Sie müssen also entweder die Einladung zum Islam annehmen oder getötet werden und das beweist mehr als einer der edlen Verse. Dazu gehört der Vers: »Wenn ihr auf jene trefft, die ungläubig sind, dann schlagt auf die Nacken.« (47:4) Auch gehört der Vers dazu: »Bekämpft sie bis es keine Versuchung gibt und die Religion gänzlich Gott gehört.« (8:39) Sowie andere Verse außer diesen und durch die Verallgemeinerung dieser Verse hebt sich die Hand von der Aussage des authentischen Berichts von Mas’adah Ibn Sadaqah, der mit seiner Aussage belegt, dass der Tribut (Jizyah) nicht ausschließlich von den Leuten, die einem Buch angehören, genommen wird. Es wurde bereits von Abu Abdillah As-Sadiq (a.) überliefert, dass er sagte: »Wenn der Prophet (s.) einen seiner Befehlshaber für eine Truppe entsandte, dann befahl er besonders ihm selbst die Gottesfurcht.« Danach allgemein seinen Gefährten bis er sagte: »Wenn ihr auf einen Feind der Muslime trefft, dann ruft ihn zu einem von drei Dingen auf. Wenn sie diesem nachkommen, dann nehmt es von ihnen an und lasst von ihm ab und ruft sie zum Islam auf. Wenn sie ihm beitreten, dann nehmt es von ihnen an und lasst ab von ihnen und ruft sie nach dem Islam zur Auswanderung auf. Wenn sie es tun, dann nehmt es von ihnen an und lasst sie in Ruhe.« Bis er sagte: »Wenn sie sich diesen beiden Dingen widersetzen, dann ruft sie dazu auf, den Tribut (Jizyah) kleinlaut aus der Hand zu geben.« Die Überlieferung besagt offenkundig, dass es in der Gesetzgebung beim Nehmen des Tributes (Jizyah) von Angehörigen eines Buches keinen Unterschied macht, ob es in der Zeit der Anwesenheit oder Verborgenheit erfolgt, aufgrund der Aussage der Beweise und dem nicht vorhandenen Beweis für eine Begrenzung und sie ihnen in dieser Zeit aufzuerlegen, ist als Menge und Weise gemäß dem, was das Interesse der Allgemeinheit für die islamische Gemeinde erfordert, in der Hand des gesetzlichen Richters.” [Minhaj-us-Salihin, Band 2 Seite 414 – 415]

قال حسين وحيد الخرساني: تؤخذ الجزية من أهل الكتاب وبذلك يرتفع عنهم القتال والاستعباد، ويقرون على دينهم، ويسمح لهم بالسكنى في دار الاسلام آمنين على أنفسهم وأموالهم، وهم اليهود والنصارى والمجوس  بلا إشكال ولا خلاف، بل الصابئة أيضا على الأظهر لأنهم من أهل الكتاب على ما تدل عليه الآية الكريمة وهي قوله تعالى: إن الذين آمنوا والذين هادوا والنصارى والصابئين من آمن بالله واليوم الآخر وعمل صالحا فلهم أجرهم عند ربهم ولا خوف عليهم ولا هم يحزنون والجزية توضع عليهم من قبل النبي الأكرم صلى الله عليه وآله وسلم أو الإمام عليه السلام حسب ما يراه فيه من المصلحة كما وكيفا، ولا تقبل من غيرهم كسائر الكفار بلا خلاف، فإن عليهم أن يقبلوا الدعوة الاسلامية أو يقتلوا، وتدل عليه غير واحدة من الآيات الكريمة، منها قوله تعالى: فإذا لقيتم الذين كفروا فضرب الرقاب ومنها قوله تعالى: قاتلوهم حتى لا تكون فتنة ويكون الدين كله لله وغيرها من الآيات، وبعموم هذه الآيات يرفع اليد عن إطلاق معتبرة مسعدة بن صدقة الدالة بإطلاقها على عدم اختصاص أخذ الجزية بأهل الكتاب، فقد روي عن أبي عبد الله عليه السلام قال: إن النبي صلى الله عليه وآله وسلم إذا بعث أميرا له على سرية أمره بتقوى الله عز وجل في خاصة نفسه ثم في أصحابه العامة – إلى أن قال – إذا لقيتم عدوا للمسلمين فادعوهم إلى إحدى ثلاث، فإن هم أجابوكم إليها فاقبلوا منه وكفوا عنه، وادعوهم إلى الاسلام فإن دخلوا فيه فاقبلوا منهم وكفوا عنهم، وادعوهم إلى الهجرة بعد الاسلام فإن فعلوا فاقبلوا منهم وكفوا عنهم – إلى أن قال – فإن أبوا هاتين فادعوهم إلى إعطاء الجزية عن يد وهم صاغرون  الحديث الظاهر أنه لا فرق في مشروعية أخذ الجزية من أهل الكتاب بين أن يكون في زمن الحضور أو في زمن الغيبة لاطلاق الأدلة وعدم الدليل على التقييد، ووضعها عليهم في هذا الزمان إنما هو بيد الحاكم الشرعي كما وكيفا حسب ما تقتضيه المصلحة العامة للأمة الاسلامية

menhaj-e sale7in b 2 s 414 - 415

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