Grenzstrafe für Schmähen

Abu Sabbah berichtete, dass er Imam As-Sadiq (a.) fragte: „Bei uns in der Nähe ist jemand, der über Ali (a.) herzieht, wenn wir ihn und seinen Vorzug erwähnen. Erteilst du mir die Erlaubnis, gegen ihn vorzugehen?“ Er sprach: „Das hättest du also gemacht?“ Ich sprach: „Ja, bei Gott, hättest du mir die Erlaubnis erteilt, dann hätte ich ihn beschattet. Sobald er sich dann in Position gebracht hätte, hätte ich mich mit meinem Schwert auf ihn gestürzt und auf ihn eingeschlagen, bis ich ihn dann umgebracht hätte.“ Er sprach: „O Abu Sabah, das ist Mord und Gottes Gesandter (s.) verbat das Morde. O Abu Sabbah, der Islam hat den Mord in Ketten gelegt, also lasse von ihm ab, denn ein anderer außer dir verschafft Genugtuung.“ [Al-Wasa’il von Al-Amili, Band 29, Seite 229 – 230]
محمد بن يعقوب, عن علي بن إبراهيم, عن أبيه, عن ابن محبوب عن رجل عن أبي الصباح, قال: قلت لابي عبد الله عليهالسلام: إن لنا جارا فنذكر عليا عليه السلام وفضله فيقع فيه, أفتأذن لي فيه فقال: أو كنت فاعلا فقلت: إي والله لو أذنت لي فيه لارصدنه فاذا صار فيها اقتحمت عليه بسيفي فخبطته حتى أقتله, فقال: يا أبا الصباح هذا القتل وقد نهى رسول الله صلى الله عليه وآله عن القتل يا أبا الصباح إن الاسلام قيد القتل ولكن دعه فستكفى بغيرك
Ibn Muskan berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Ich rechne bei dir damit, dass wenn man Ali (a.) vor deiner Nase schmähte und du die Nase seines Schmähers essen könntest, du es getan hättest.“ Ich sprach: „So ist es, bei Gott, mein Leben sei dir geopfert, dafür sind die Leute meines Hauses und ich zu haben.“ Er sprach: „Doch tue es nicht, bei Gott, es mag sein, dass ich jemanden Ali (a.) schmähen höre, wobei zwischen mir und ihm nichts außer einer Säule steht, hinter der ich mich verberge. Wenn ich mein Gebet beendet habe, dann gehe ich an ihm vorbei und richte ihm den Friedensgruß aus und schüttele ihm die Hand.“ [Al-Mahasin von Al-Barqi, Band 1, Seite 259 – 260]
عنه، عن النضر بن سويد، عن يحيى الحلبي عن ابن مسكان قال قال لي أبو عبد الله عليه السلام: إني لأحسبك إذا شتم علي بين يديك لو تستطيع أن تأكل أنف شاتمه لفعلت، فقلت: إي والله جعلت فداك، إني لهكذا وأهل بيتي، فقال لي: فلا تفعل، فوالله لربما سمعت من يشتم عليا وما بيني وبينه إلا أسطوانة فأستتر بها، فإذا فرغت من صلاتي فأمر به فأسلم عليه وأصافحه
Ali Ibn Ibrahim berichtete, dass Abu Asim As-Sijistani sagte: „Ich begleitete Abdullah Ibn An-Najashi und er folgte der Lehre der Zaiditen.“ Bis er sagte: „Er trat zu Abu Abdillah As-Sadiq (a.) herein und sprach: »Ich tötete sieben von jenen, die ich den Befehlshaber der Gläubigen (a.) schmähen hörte. Daraufhin befragte ich Abdullah Ibn Hasan darüber und er sagte: »»Du wirst für ihr Blut auf dieser Welt und im Jenseits zur Rechenschaft gezogen!«« Abu Abdillah (a.) sprach: »Es obliegt dir, für jeden Mann, den du von ihnen getötet hast, einen Bock im Tal von Mina zu schlachten, denn du hast sie ohne die Erlaubnis des Führers (a.) getötet und hättest du sie mit der Erlaubnis des Führers (a.) getötet, dann würde weder auf dieser Welt noch im Jenseits etwas auf dir lasten.«“ [Al-Wasa’il von Al-Amili, Band 19, Seite 204 – 205]
محمد بن يعقوب، عن علي بن إبراهيم، رفعه عن بعض أصحاب أبي عبد الله عليه السلام أظنه أبا عاصم السجستاني قال: زاملت عبد الله ابن النجاشي وكان يرى رأى الزيدية إلى أن قال: فدخل على أبي عبد الله عليه السلام فقال: إني قتلت سبعة ممن سمعته يشتم أمير المؤمنين عليه السلام فسألت عن ذلك عبد الله بن الحسن فقال: أنت مأخوذ بدمائهم في الدنيا والآخرة – إلى أن قال: فقال أبو عبد الله عليه السلام: عليك بكل رجل قتلته منهم كبش تذبحه بمنى لأنك قتلتهم بدون إذن الإمام، ولو أنك قتلتهم باذن الامام لم يكن عليك شئ في الدنيا والآخرة
Husain Ibn Ali (a.) berichtete, dass Imam Ali (a.) sagte: „Es gibt kein rechtmäßiges Urteil und keine Grenzstrafen (Hudud) und kein Freitagsgebet, außer mit einem Führer (a.).” [Mustadrak-ul-Wasa’il von An-Nuri, Band 16, Seite 13]
الجعفريات أخبرنا محمد, حدثني موسى حدثنا أبي, عن أبيه عن جده جعفر بن محمد عن أبيه عن جده علي بن الحسين عن أبيه عن علي عليه السلام قال: لا يصح الحكم ولا الحدود ولا الجمعة إلا بإمام
Muhammad Ibn Muhammad Al-Mufid schreibt: „Wer Gottes Gesandten (s.) oder einen der Führer (a.) schmäht, der ist ein Abtrünniger vom Islam und sein Blut ist vergießbar, was vom Führer (a.) der Muslime vollstreckt wird. Wenn es einem anderen als dem Führer (a.) zu Ohren kommt und er aus Zorn für Gott zu seiner Tötung vorauseilt, dann obliegt ihm weder ein Blut – noch ein Sühnegeld, denn er hat die Tötung gemäß dem, was wir erwähnten, verdient, aber er wäre schuldig, weil er dem Ermächtigten vorauseilte.“ [Al-Muqni’, Seite 743]
قال الشيخ محمد بن محمد المفيد: ومن سب رسول الله صلى الله عليه وآله أو أحدا من الأئمة عليهم السلام فهو مرتد عن الإسلام ودمه هدر يتولى ذلك منه إمام المسلمين فإن سمعه منه غير الإمام فبدر إلى قتله غضبا لله لم يكن عليه قود ولا دية لاستحقاقه القتل على ما ذكرناه لكنه يكون مخطئا بتقدمه على السلطان
Hasan Ibn Yusuf Ibn Mutahhar Al-Hilli schreibt: „Die Sachlage sieht so aus, wie sie Al-Mufid schilderte, denn es liegt eine Grenzstrafe (Hadd) vor und der Vollstrecker der Grenzstrafen (Hudud) ist der Führer (a.) und die Überlieferung von Abu Asim As-Sijistani beweist dies.“ [Mukhtalaf-ush-Shi’ah, Band 9, Seite 452]
قال الشيخ الحسن بن يوسف بن مطهر الحلي: والوجه ما قاله المفيد لأنه حد والمستوفي للحدود هو الإمام ورواية أبي عاصم السجستاني دالة عليه
Kommentar:
Die Unfehlbaren (a.) vergaben auch jenen, die sie schmähten [hier!].

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