Für die Beigesellenden um Vergebung zu bitten [9:113]

„Es stand dem Propheten und jenen, die glaubten, nicht zu, für die Beigesellenden um Vergebung zu bitten, auch wenn sie Verwandte waren, nachdem ihnen klar wurde, dass sie Gefährten des Höllenbrandes sind.“ [At-Tawbah 9:113]
ما كان للنبي والذين آمنوا أن يستغفروا للمشركين ولو كانوا أولي قربى من بعد ما تبين لهم أنهم أصحاب الجحيم
Al-Hasan berichtete, dass die Muslime den Propheten (s.) fragten: „Bittest du für unsere Väter, die in der Unwissenheit starben, nicht um Vergebung?“ Daher sandte Gott diesen Vers (9:113) herab. [Al-Burhan von Al-Bahrani, Band 3 Seite 510]
عن الحسن أن المسلمين قالوا للنبي صلى الله عليه وآله: ألا تستغفر لآبائنا الذين ماتوا في الجاهلية فأنزل الله سبحانه هذه الآية
Harith Ibn Mughirah berichtete, dass er Imam As-Sadiq (a.) fragte: „Sagte Gottes Gesandter (s.): »Wer starb, während er seinen Imam nicht erkennt, der starb einen Tod der Unwissenheit?«” Er sprach: „Ja.” Ich sprach: „Eine Unwissenheit der Unwissenden oder eine Unwissenheit von jenem, der seinen Imam nicht erkennt?” Er sprach: „Eine Unwissenheit des Unglaubens und der Heuchelei und der Fehlleitung.” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 1 Seite 235 Hadith 3]
أحمد بن إدريس عن محمد بن عبد الجبار عن صفوان عن الفضيل عن الحارث بن المغيرة قال قلت لأبي عبد الله عليه السلام: قال رسول الله صلى الله عليه وآله: من مات لا يعرف إمامه مات ميتة جاهلية؟ قال: نعم، قلت: جاهلية جهلاء أو جاهلية لا يعرف إمامه؟ قال جاهلية كفر ونفاق وضلال
Ali Ibn Ja’far berichtete, dass er Imam Al-Kazim (a.) fragte: „Wie verhält es sich mit einer muslimischen Person, deren Eltern ungläubig sind? Ist es in Ordnung, wenn er für beide im Gebet um Vergebung bittet?“ Er sprach: „Wenn sie die beiden verließ, während sie jünger war und nicht weiß, ob sie Muslime wurden oder nicht, dann besteht darin kein Problem, doch wenn sie ihren Unglauben erfuhr, dann betet sie für sie nicht um Vergebung und wenn sie ihn nicht erfuhr, dann soll sie für sie bitten.“ [Qurb-ul-Isnad von Al-Himyari, Seite 286 Hadith 1131]
عبد الله بن الحسن عن جده علي بن جعفر عن أخيه موسى بن جعفر عليهم السلام قال: وسألته عن رجل مسلم وأبواه كافران هل يصلح ان يستغفر لهما في الصلاة؟ قال: إن كان فارقهما وهو صغير لا يدري أسلما أم لا فلا بأس وإن عرف كفرهما فلا يستغفر لهما وإن لم يعرف فليدع لهما
Ishaq Ibn Ammar berichtete, dass er Imam Al-Kazim (a.) fragte: „Nützt dem Toten das Bittgebet?” Er sprach: „Ja, selbst wenn er sich mit Gewissheit in einer Enge befindet, ihm hierauf Freiraum gewährt wird und wenn ihm gezürnt wird, man hierauf wohlgefallen an ihm hat.” Ich sprach: „Weiß er auch, wer für ihn ein Bittgebet sprach?” Er sprach: „Ja.” Ich sprach: „Auch wenn sie Feinde (Nawasib) waren?” Er sprach: „Bei Gott, das nützt ihnen. Es verschafft ihnen Erleichterung.” [Mustadrak-ul-Wasa’il von An-Nuri, Band 5 Seite 321 Hadith 5990]
كتاب درست بن أبي منصور عن إسحاق بن عمار قال قلت لأبي الحسن عليه السلام: الدعاء ينفع الميت؟ قال: نعم حتى أنه ليكون في ضيق فيوسع عليه، ويكون مسخوطا على فيرضى عنه قال: قلت: فيعلم من دعا له؟ قال: نعم، قال: قلت: فإن كانا ناصبيين؟ قال: فقال: ينفعهما والله ذاك، يخفف عنهما
Ma’mar Ibn Khallad berichtete, dass er Imam Ar-Rida (a.) fragte: „Spreche ich für meine Eltern Bittgebete, wenn sie es nicht pflegten die Wahrheit zu erkennen?“ Er sprach: „Sprich für sie Bittgebete und entrichte für sie Spenden und wenn sie am Leben sind und die Wahrheit nicht erkennen, dann begegne ihnen mit Güte, denn Gottes Gesandter (s.) sagte: »Gott entsandte mich mit Gnade und nicht mit Undankbarkeit.«“ Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „Das belegt die Erlaubnis, für die Eltern nach ihrem Tod Bittgebete zu sprechen und Spenden zu entrichten, die Widersacher (Mukhalif) der Wahrheit sind und ihnen zu ihrer Lebzeit mit Güte zu begegnen. Über das Zweite wurde bereits gesprochen und was das Erste betrifft, so ist der Nutzen für sie durch Milderung ihrer Strafe möglich. Es wurde bereits über das Verrichten der Pilgerfahrt für den Vater überliefert, wenn er eine feindselige Person (Nasibi) war und die Mehrheit unserer Mitstreiter hält sich daran, wobei sie die feindselige Person (Nasibi) als Widersacher (Mukhalif) deuten, auch wenn Ibn Idris es ablehnte, dass man es stellvertretend für den Vater tun könnte. Es wäre möglich, den Bericht für den als schwach Erachteten (Mustad’af) auszulegen, denn der Feind (Nasibi), welcher die Feindschaft zu den Leuten des Hauses (a.) kundtut, ist ohne Zweifel ein Ungläubiger und auch der Widersacher (Mukhalif), der nicht als schwach erachtet wird und ewig im Feuer weilt, wurde in ausgiebigen Berichten als ein Ungläubiger (Kafir) und Beigesellender (Mushrik) bezeichnet und in vielen davon taucht der Begriff der Heuchelei (Nifaq) auf und Gott sagte bereits über die Heuchler: »Bete niemals für einen von ihnen, der starb und stehe nicht an seinem Grab, denn sie waren an Gott und Seinen Gesandten ungläubig und starben, während sie Frevler waren.«“ (9:84) [Bihar-ul-Anwar, Band 71 Seite 47]
الكافي عن محمد بن يحيى عن ابن عيسى عن معمر بن خلاد قال قلت لأبي الحسن الرضا عليه السلام: أدعو لوالدي إذا كانا لا يعرفان الحق؟ قال: ادع لهما وتصدق عنهما وإن كانا حيين لا يعرفان الحق فدارهما فان رسول الله صلى الله عليه وآله قال: إن الله بعثني بالرحمة لا بالعقوق قال الشيخ محمد باقر المجلسي: يدل على جواز الدعاء والتصدق للوالدين المخالفين للحق بعد موتهما والمداراة معهما في حياتهما والثاني قد مر الكلام فيه وأما الأول فيمكن انتفاعهما بتخفيف عذابهما وقد ورد الحج عن الوالد إن كان ناصبا وعمل به أكثر الأصحاب بحمل الناصب على المخالف وأنكر ابن إدريس النيابة عن الأب أيضا ويمكن حمل الخبر على المستضعف لان الناصب المعلن لعداوة أهل البيت عليهم السلام كافر بلا ريب والمخالف غير المستضعف أيضا مخلد في النار أطلق عليه الكافر والمشرك في الأخبار المستفيضة واسم النفاق في كثير منها وقد قال سبحانه في شأن المنافقين لا تصل على أحد منهم مات أبدا ولا تقم على قبره إنهم كفروا بالله ورسوله وماتوا وهم فاسقون
Ali Ibn Yaqtin berichtete, dass Imam Al-Kazim (a.) sagte: „Unter den Kindern Israels weilte ein gläubiger Mann und er hatte einen ungläubigen Nachbarn, der freundlich mit dem Gläubigen umging und ihn auf dieser Welt gut behandelte. Als der Ungläubige starb, errichtete Gott im Feuer ein Haus aus Ton für ihn, das ihn vor der Hitze des Feuers schützt und ihm Versorgung außerhalb des Feuers zukommen lässt. Man sprach zu ihm: »Das ist für die Freundlichkeit, mit der du deinem gläubigen Nachbarn – dem so und so und Sohn von so und so – begegnet bist und für deinen guten Umgang mit ihm in der diesseitigen Welt.«” [Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 71 Seite 305 Hadith 52]
ثواب الأعمال: أبي، عن سعد، عن النهدي، عن ابن محبوب، عن علي بن يقطين عن موسى بن جعفر عليه السلام قال: كان في بني إسرائيل رجل مؤمن وكان له جار كافر فكان يرفق بالمؤمن، ويوليه المعروف في الدنيا، فلما أن مات الكافر بنى الله له بيتا في النار من طين، فكان يقيه حرها ويأتيه الرزق من غيرها، وقيل له: هذا لما كنت تدخل على جارك المؤمن فلان بن فلان من الرفق، وتوليه من المعروف في الدنيا

Ein Gedanke zu „Für die Beigesellenden um Vergebung zu bitten [9:113]

  1. Pingback: [9.] At-Tawbah / Die Reue | Akhbariyyah

Schreibe einen Kommentar