Urteil über eine Frau, die man zum Beischlaf nötigte

Frage:
Ist eine Frau entschuldigt, die man in ihrer Not zum Beischlaf zwang?
Antwort:
Muhammad Ibn Amr berichtete, dass eine Frau zu Umar kam: „Sie sprach: ﴾O Befehlshaber der Gläubigen, ich trieb Unzucht, also vollstrecke die Grenzstrafe Gottes!﴿ Daher befahl er, dass man sie steinigt, während Ali (a.) anwesend war, woraufhin er sprach: ﴾Befrage sie, wie sie Unzucht trieb.﴿ Umar fragte sie, woraufhin sie antwortete: ﴾Ich befand mich in einer wüstenhaften Landschaft, woraufhin mich ein starker Durst heimsuchte. Dann schlug man mir ein Zelt auf und ich trat dort heran und entdeckte darin einen beduinischen Mann, den ich um Wasser bat, doch er weigerte sich, mir etwas zu trinken zu geben, außer ich würde mich ihm für den Beischlaf zur Verfügung stellen. Daraufhin zog ich mich flüchtend von ihm zurück, doch der Durst nahm bei mir solch ein schwerwiegendes Ausmaß an, bis sich meine Augen zurückzogen und meine Zunge dahinschwand. Als mich also der Durst heimsuchte, kam ich zu ihm und er gab mir etwas zu trinken und vollzog mit mir den Geschlechtsverkehr.﴿ Ali (a.) sprach: ﴾Diese ist jene, über die Gott sagte: »Wer jedoch in Not geriet, ohne dabei auflehnend oder übertretend zu sein, auf dem lastet keine Sünde.« (2:173) Diese ist weder auflehnend noch übertretend, also lasse sie ihres Weges ziehen!﴿ Umar sprach: ﴾Gebe es nicht Ali, dann hätte sich Umar in das Verderben gestürzt.﴿” [Al-Faqih von As-Saduq, Band 4 Seite 30 – 31 Hadith 5025]
وفي رواية محمد بن عمرو بن سعيد رفعه أن امرأة أتت عمر فقالت: يا أمير المؤمنين إنى فجرت فأقم في حد الله عزوجل فأمر برجمها وكان على أمير المؤمنين عليه السلام حاضرا فقال: سلها كيف فجرت، فسألها فقالت: كنت في فلاة من الارض فأصابني عطش شديد فرفعت لى خيمة فأتيتها فأصبت فيها رجلا أعرابيا فسألته ماء فأبى علي أن يسقيني إلا أن امكنه من نفسي، فوليت منه هاربة فاشتد بى العطش حتى غارت عيناي وذهب لساني، فلما بلغ منى العطش أتيته فسقاني ووقع على فقال على عليه السلام: هذه التى قال الله عزوجل: فمن اضطر غير باغ ولا عاد فلا إثم عليه هذه غير باغية ولا عادية فخل سبيلها، فقال عمر: لو لا علي لهلك عمر
sa7i7-e-saduq-b-4-s-30-31-h-5025
Abd-ur-Rahman Ibn Kathir berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Eine Frau kam zu Umar und sprach: ﴾Ich verübte Unzucht, so reinige mich!﴿ Daher erteilte er den Befehl, dass man sie steinigt und setzte den Befehlshaber der Gläubigen (a.) darüber in Kenntnis, woraufhin er fragte: ﴾Wie verübtest du Unzucht?﴿ Sie antwortete: ﴾Ich kam an einer Wüste vorbei, woraufhin mich ein starker Durst heimsuchte. Daher bat ich einen Beduinen, mir etwas zu trinken zu geben, doch er weigerte sich, mir etwas zu trinken zu geben, außer ich würde mich ihm für den Beischlaf zur Verfügung stellen. Als mir der Durst zu schaffen machte und ich um mein Leben fürchtete, gab er mir etwas zu trinken, woraufhin ich mich ihm für den Beischlaf zur Verfügung stellte.﴿ Der Befehlshaber der Gläubigen (a.) sprach: ﴾Es ist eine Partnerschaft, ich schwöre beim Herrn des Gotteshauses!﴿” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 5 Seite 281 Hadith 8]
علي بن إبراهيم، عن أبيه، عن نوح بن شعيب، عن علي بن حسان، عن عبد الرحمن بن كثير، عن أبي عبد الله عليه السلام قال: جاءت امرأة إلى عمر فقالت إني زنيت فطهرني، فأمر بها أن ترجم فأخبر بذلك أمير المؤمنين عليه السلام فقال: كيف زنيت؟ فقالت: مررت بالبادية فأصابني عطش شديد فاستسقيت أعرابيا فأبى أن يسقيني إلا أن أمكنه من نفسي فلما أجهدني العطش وخفت على نفسي سقاني فأمكنته من نفسي، فقال أمير المؤمنين عليه السلام: تزويج ورب الكعبة
sa7i7-e-kolaini-b-5-s-281-h-8
Gefährten von Ibn Amr berichteten, dass eine Frau zu Umar kam: „Sie sprach: ﴾O Befehlshaber der Gläubigen, ich verübte Unzucht, also vollstrecke die Grenzstrafe Gottes!﴿ Daher befahl er, dass man sie steinigt, während Ali (a.) anwesend war, woraufhin er sprach: ﴾Befrage sie, wie sie Unzucht verübte.﴿ Umar fragte sie, woraufhin sie antwortete: ﴾Ich befand mich an einem Wüstenort im Lande, woraufhin mich ein starker Durst heimsuchte. Dann schlug man mir ein Zelt auf und ich trat dort heran und entdeckte darin einen beduinischen Mann, den ich um Wasser bat, doch er weigerte sich, mir etwas zu trinken zu geben, außer ich würde mich ihm für den Beischlaf zur Verfügung stellen. Daraufhin zog ich mich flüchtend von ihm zurück, doch der Durst nahm bei mir solch ein schwerwiegendes Ausmaß an, bis sich meine Augen zurückzogen und meine Zunge dahinschwand. Als mich also der Durst heimsuchte, kam ich zu ihm und er gab mir etwas zu trinken und vollzog mit mir den Geschlechtsverkehr.﴿ Ali (a.) sprach: ﴾Diese ist jene, über die Gott sagte: »Wer jedoch in Not geriet, ohne dabei auflehnend oder übertretend zu sein, auf dem lastet keine Sünde.« (2:173) Diese ist weder auflehnend noch übertretend, also lasse sie ihres Weges ziehen!﴿ Umar sprach: ﴾Gebe es nicht Ali, dann hätte sich Umar in das Verderben gestürzt.﴿” [At-Tahdhib von At-Tusi, Band 10 Seite 49 – 50 Hadith 186]
عنه عن علي بن السندي عن محمد بن عمرو بن سعيد عن بعض أصحابنا قال: أتت امرأة إلى عمر فقالت يا أمير المؤمنين اني فجرت فأقم في حد الله فامر برجمها وكان علي عليه السلام حاضرا قال: فقال له: سلها كيف فجرت؟ قالت: كنت في فلاة من الأرض فأصابني عطش شديد فرفعت لي خيمة فاتيتها فأصبت فيها رجلا أعرابيا فسألته الماء فأبى علي ان يسقيني الا ان أمكنه من نفسي فوليت منه هاربة فاشتد بي العطش حتى غارت عيناي وذهب لساني فلما بلغ مني اتيته فسقاني ووقع علي فقال له عليه السلام: هذه التي قال الله تعالى فمن اضطر غير باغ ولا عاد هذه غير باغية ولا عادية إليه فخلى سبيلها فقال عمر: لولا علي لهلك عمر
sa7i7-e-tusi-b-10-s-49-50-h-186
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „Mit der Überlieferung mag gemeint sein, dass die Notsituation diese Handlungsweise dem Urteil der Partnerschaft zuordnete und sie von der Unzucht ausschloss und offensichtlich war Al-Kulaini der Auffassung, dass sie sich an ihn für einen Schluck Wasser in der Form einer Zeitehe verheiratete, daher erwähnte er die Überlieferung in diesem Kapitel, doch das ist weit hergeholt, denn sie war, unter Berücksichtigung der Behauptung des Verfluchten (Umar), verheiratet und wäre es nicht so, dann hätte sie es nicht verdient, dass man sie steinigt, außer man würde sagen, dass das ebenso zu den Fehlern gehört, die ihm unterliefen, aber der Sachverhalt ist von einfacher Natur, denn er befindet sich im Kapitel über die außergewöhnlichen Überlieferungen.” [Mir’at-ul-Uqul, Band 20 Seite 257 – 258]
قال محمد باقر المجلسي: ولعل المراد والمعني بهذا الخبر أن الاضطرار يجعل هذا الفعل بحكم التزويج، ويخرجه عن الزنا. والظاهر أن الكليني حمله على أنها زوجه نفسها متعة بشربة من ماء، فذكره في هذا الباب وهو بعيد، لأنها كانت متزوجة وإلا لم تستحق الرجم بزعم الملعون (عمر) إلا أن يقال: إن هذا أيضا كان من خطائه، لكن الأمر سهل لأنه باب النوادر
mer2at-e-3oqul-b-20-s-257-258

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