Ash-Sharif Al-Murtada erklärt die Speisen andersgläubiger Menschen für verboten (Haram)

Frage:
Darf man laut Ash-Sharif Al-Murtada das essen, was Ungläubige zubereiteten?
Antwort:
Ali Ash-Sharif Al-Murtada schreibt:
ومما انفردت الإمامية أن كل طعام عالجه الكفار من الهيود والنصارى وغيرهم ممن ثبت كفرهم بدليل قاطع فهو حرام لا يجوز أكله ولا الانتفاع به وخالف باقي الفقهاء في ذلك وقد دللنا على هذه المسألة في كتاب الطهارة حيث دللنا على أن سؤر الكفار نجس لا يجوز الوضوء به واستدلنا بقوله تعالى إنما المشركون نجس واستقصينا فلا معنى لإعادته
„Die Anhänger der Imame (a.) zeichneten sich als einzige damit aus, dass jede Speise, welche die Ungläubigen von den Juden und Nazarenern und jene zubereiteten, deren Unglaube durch einen klaren Beweis nachgewiesen wurde, verboten (Haram) und es weder erlaubt ist, sie zu verzehren, noch damit Gewinn zu erzielen, während die restlichen Rechtsgelehrten diesem Standpunkt widersprachen. Wir wiesen auf diesen Sachverhalt im Buch über die Reinheit hin, als wir den Beweis dafür vorlegten, dass jenes, was die Ungläubigen an Nahrung oder Wasser übrig lassen, unrein (Najis) und es nicht erlaubt ist, die Gebetswaschung damit durchzuführen und verwendeten den Vers als Beweis: »Nur die Beigesellenden sind eine Unreinheit.« (9:28) Wir nahmen schon eine ausführliche Abhandlung darüber vor, sodass es keinen Sinn ergeben würde, diese zu wiederholen.” [Al-Intisar, Seite 409]
entesar-e-mortada-s-409
Anmerkung:
Dieser Gelehrte schließt nicht nur Juden und Nazarener vom Islam aus, sondern auch alle anderen, die nicht an die zwölf Imame (a.) glauben [hier!].

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