Streit der Widersacher, ob ein Mann mit seinen unzüchtigen Sklavinnen verkehren darf

Frage:
Erlauben Gelehrte unsere Widersacher den Verkehr mit prostituierten Sklaven?
Antwort:
Ibn Quddamah Al-Maqdisi schreibt:
وإذا علم الرجل من جاريته الفجور فقال أحمد لا يطؤها لعلها تلحق به ولدا ليس منه قال ابن مسعود أكره أن أطأ أمتي وقد بغت وروى مالك عن يحيى بن سعيد عن سعيد بن المسيب أنه كان ينهى أن يطأ الرجل أمته وفي بطنها ولد جنين لغيره قال ابن عبد البر هذا مجمع على تحريمه وكان ابن عباس يرخص في وطء الأمة الفاجرة وروي ذلك عن سعيد بن المسيب ولعل من كره ذلك كرهه قبل الاستبراء أو إذا لم يحصنها ويمنعها من الفجور، ومن أباحه بعدهما فيكون القولان متفقين. والله تعالى أعلم
„Wenn ein Mann über die Hurerei seiner Magd Bescheid wusste, so sagte Imam Ahmad: »Er dringt nicht in sie ein, denn sie jubelt ihm vielleicht ein Kind unter, das nicht von ihm ist.« Abdullah Ibn Mas’ud sagte: »Ich hasse es, in meine Sklavin einzudringen, wenn sie Hurerei trieb.« Imam Malik erzählte von Yahya Ibn Sa’id, dass es Sa’id Ibn Al-Musayyib untersagte, dass ein Mann in seine Sklavin eindringt, die das Kind von einem anderen im Bauch trägt. Ibn Abd Al-Barr sagte: »Über das Verbot davon herrscht ein Konsens.« Abdullah Ibn Abbas erlaubte es, in eine Sklavin einzudringen, die eine Hure ist und das wird über Sa’id Ibn Al-Musayyib erzählt und vielleicht bezieht sich die Verpöntheit (Makruh) auf die Zeit vor der Austragung und Reinheit nach der Schwangerschaft, wenn er sie nicht zügelte und die Hurerei untersagte und wer es danach erlaubte, so stimmten die beiden Aussagen hiernach miteinander überein, doch Gott weiß es am besten.” [Al-Mughni, Band 9 Seite 566]

mogniyy-e-ebn-e-qoddamah-b-9-s-566

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