Ar-Rumi über seine lebhaften Fantasien mit einem Esel

Jalal-ud-Din Ar-Rumi schreibt:
لقد استقلت جارية تـحت حـمار من فرط الشهوة ومرض الشذوذ والـحرص على الـجماع كانت قد دربت ذلك الـحمار الفحل على مـجامعتها وكان الـحمار قد فهم جـماع الآدمي وكانت هناك قرعة وضعتها تلك الـمحتالة في ذكر الـحمار من أجل الـحد ولقد وضعت القرعة فـي الذكر تكل الداهية حتـى يولـج نصف الذكر عند الإيلاج ذلك أن ذكر الـحمار إن أولـج فـيها بأجمعه لـمزق رحـمها وأمعاءها كان الـحمار يزداد نـحولا وعجزت السيدة عن فهم لـم صار هذا الـحمار فـي نـحول الشعرة وقد عرضته على الـبياطرة قائلة ما بال هذا الـحمار وما هي علته تلك التـي أدت إلـى نـحوله هكذا؟ لكن علة لـم تظهر فـيه قط ولـم يعرف أحد قط سر ذلك فبدأت فـي تفحص الأمر بـجد شديد صارت لـحظة بلـحظة مستعدة للتفتيش والبـحث وينبغي أن تكون الروح أمة للجد ذلك أن الباحث بـجد يـجد في النهاية وعندما تفحصت وتـجسست عن أحوال الـحمار رأت تلك الـجارية نائمة تـحت الـحمار ولقد رأت من فرجة الباب هذا الـحال فتعجبت تلك العجوز كثيرا من ذلك الأمر ولقد كان الـحمار يضاجع الـجارية كما يفعل الرجال مع النساء بتعقل ونظام فأحست نـحوها بالـحسد وقالت لنفسها ما دام هذا الأمر مـمكنا فأنا أولـى فالـحمار ملكي
„Eine Magd legte sich aus starker Lust, einem außergewöhnlichen Gebrechen und Verlangen nach Geschlechtsverkehr unter einen Esel und brachte den wollüstigen Esel dazu, sie zu begatten und der Esel verstand etwas vom Beischlaf mit Menschen. Diese Täuscherin legte dem Geschlechtsteil des Esels einen Kürbis an, um es zu begrenzen und diese Kluge legte dem Geschlechtsteil den Kürbis so an, dass beim Eindringen nur die Hälfte des Geschlechtsteiles eingeführt wird und das geschah deshalb so, weil das Geschlechtsteil des Esels ihren Mutterschoß und ihren Darm zerreißen würde, wenn es vollständig in sie eindringt. Der Esel wurde immer schmächtiger und die Herrin konnte nicht verstehen, wieso der Esel ein immer schmächtigeres Fell bekam. Sie zeigte ihn den Hufschmieden und fragte: »Was ist mit diesem Esel los? Was hat ihn zu seiner Schmächtigkeit gebracht?« Doch nie kam der Grund dafür ans Tageslicht und nie wusste jemand, was das Geheimnis dahinter war. Daraufhin begann sie damit, der Sache mit einer entschiedenen Ernsthaftigkeit nachzugehen und sie hielt sich jeder Zeit für die Nachforschung in Bereitschaft und der Geist soll der Ernsthaftigkeit dienen, denn wer mit Ernsthaftigkeit sucht, der wird auch zu guter Letzt fündig werden. Als sie also forschte und die Umstände des Esels erkundete, sah sie, dass die Magd es pflegte unter dem Esel zu schlafen. Sie schaute sich die Sache durch die Ritze des Tors an, woraufhin die betagte Dame über die Sache sehr erstaunt war. Der Esel pflegte es die Magd behutsam und ordentlich zu begatten, wie die Männer es mit den Frauen treiben, woraufhin sie auf die Magd neidisch wurde und zu sich selbst sprach: »Solange diese Sache machbar ist, steht sie mir eher zu, denn der Esel gehört mir!«” [Al-Mathnawi, Band 5, Seite 167 – 168]

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