Wenn Mirza Ghulam Ahmad ein richtiger Prophet ist, dann hat Gott einen richtigen Sohn

Frage:
Hält sich der Gründer der Ahmadiyyah für einen richtigen Propheten?
Antwort:
Mirza Ghulam Ahmad schreibt:
ووالله إني أنا المسيح الموعود الذي وعد بمجئه في آخر الزمن وأيام شيوع الضلالة وإن عيسى قد مات وإن مذهب التثليث باطل وإنك تفتري على الله في دعوى النبوة والنبوة قد انقطعت بعد نبينا صلى الله عليه وسلم ولا كتاب بعد الفرقان الذي هو خير الصحف السابقة ولا شريعة بعد الشريعة المحمدية بيد أني سميت نبيا على لسان خير البرية وذلك أمر ظلي من بركات المتابعة وما أرى في نفسي خيرا ووجدت كل ما وجدت من هذه النفس المقدسة وما عنى الله من نبوتي إلا كثرة المكالمة والمخاطبة ولعنة الله على من أراد فوق ذلك أو حسب نفسه شيئا أو أخرج عنقه من الربقة النبوية وإن رسولنا خاتم النبيين وعليه انقطعت سلسلة المرسلين فليس حق أحد أن يدعي النبوة بعد رسولنا المصطفى على الطريق المستقلة وما بقي بعده إلا كثرة المكالمة وهو بشرط الاتباع لا بغير متابعة خير البرية ووالله ما حصل لي هذا المقام إلا من أنوار اتباع الأشعة المصطفوية وسميت نبيا من الله على طريق المجاز لا على وجه الحقيقة
„Bei Gott, ich bin der Verheißene Messias, der für die Endzeit und Tage der Verbreitung von Irrlehren, angekündigt wurde. Jesus (a.) ist gestorben und die Trinität ist falsch und du lügst über Gott, wenn du beanspruchst, ein Prophet zu sein. Das Prophetentum ist nach Muhammad (s.) beendet worden und es gibt kein Buch nach dem Qur’an, der die beste der vorherigen Schriften ist und es gibt kein Gesetz nach dem Gesetz von Muhammad (s.). Dennoch wurde ich von Muhammad (s.) Prophet genannt und das ist durch den Segen seiner Befolgung eine Schattensache. Ich sehe nichts Gutes in mir und alles, was ich entdeckte, entdeckte ich durch Muhammad (s.) und Gott meinte mit meinem Prophetentum nichts anderes, als häufiges Gespräch und Ansprache und Gott verfluche jenen, der mehr als das meint oder sich für etwas hält oder seinen Kopf aus der Schlinge des Prophetentums zieht. Muhammad (s.) ist das Siegel der Propheten und mit ihm wurde die Reihe der Gesandten (a.) beendet. Daher hat nach Muhammad (s.) keiner das Recht zu behaupten, ein eigenständiger Prophet zu sein und nach ihm blieb nichts übrig, außer häufigem Gespräch und das unter der Bedingung der Befolgung und nicht ohne die Befolgung von Muhammad (s.). Bei Gott, ich erlangte diese Stellung nicht, außer durch die Befolgung von Muhammad (s.) und Gott nannte mich metaphorisch Prophet und nicht im richtigen Sinn.” [Al-Istifta’, Seite 86]
وجعلني خليفة آخر الزمان وإمام هذا الأوان وكلمني بكلمات نذكر شيئا في هذا المقام ونؤمن بها كما نؤمن بكتاب الله خالق الأنام وهي هذه … أنت مني بمنزلة ولدي … سبحان الله وتعالى أن يكون له ولد ولكن هذا استعارة كمثل قوله تعالى فاذكروا الله كذكركم آباءكم والاستعارات كثيرة في القرآن ولا اعتراض عليها عند أهل العلم والعرفان فهذا القول ليس بقول منكر وتجد نظائره في الكتب الإلهية وأقوال قوم روحانيين يسمون بالصوفية فلا تعجلوا علينا يا أهل الفطنة
„Gott machte mich zum Nachfolger (Khalifah) der Endzeit und zum Imam dieser Epoche und Er richtete Worte an mich, die wir an dieser Stelle zitieren und an die wir glauben, wie wir an den Qur’an glauben und diese sind folgende: … »Du bist bei Mir auf der Stufe Meines Sohns..« … Gott ist davon freigesprochen, einen Sohn zu haben, sondern dies ist metaphorisch, wie der Vers: »Gedenkt Gott, wie ihr eurer Väter gedenkt.« (2:200) Im Qur’an sind viele Metaphern zu finden und die wissenden und kundigen Leute streiten das nicht ab. Diese Aussage ist also nicht verwerflich und man findet ähnliche wie diese in den göttlichen Schriften und Worten spiritueller Personen, die man als Mystiker (Sufi) bezeichnet, also geht mit mir nicht zu voreilig ins Gericht, o ihr vernünftigen Leute!” [Al-Istifta’, Seite 102 + 107]
Kommentar:
Wenn Sohn Gottes eine Metapher ist und Gott keinen Sohn hat, dann ist Prophet eine Metapher und Mirza Ghulam Ahmad kein Prophet.

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