Was sich die Sklaven bei ihrer Herrin anschauen dürfen

Frage:
Gibt es bestimmte Regeln für Sklaven bezüglich dem Anschauen ihrer Herrinnen?
Antwort:
Aban Ibn Uthman berichtete, dass Abd-ur-Rahman Ibn Abi Abdillah sagte: „Ich befragte Ja’far As-Sadiq (a.) über den Sklaven: ﴾Schaut er das Haar seiner Herrin an?﴿ Er sprach: ﴾Darin besteht kein Problem.﴿” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 5 Seite 320 Hadith 1] 
محمد بن يحيى، عن عبد الله وأحمد ابني محمد، عن علي بن الحكم، عن أبان بن عثمان، عن عبد الرحمن بن أبي عبد الله قال: سألت أبا عبد الله صلى الله عليه وآله عن المملوك يرى شعر مولاته؟ قال: لا بأس
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „So vertrauenswürdig (Muwaththaq) wie authentisch (Sahih) und es deutet darauf hin, dass der Sklave seiner Herrin verboten (Haram) ist und Zain-ud-Din Al-Amili sagte in Al-Masalik: ﴾An dieser Stelle tun sich zwei Fragen auf. Die erste beschäftigt sich mit der Erlaubnis, ob der erwachsene Sklave einer Frau, der ein Eunuch ist, seine Herrin anschauen darf, worüber zwei Standpunkte herrschen. Der erste von ihnen ist die Erlaubnis, welche Jamal-ud-Din Al-Hilli in Al-Mukhtalaf verlauten ließ, wobei der Vers als Begründung vorgelegt wird: ﴾﴾Oder was ihre rechte Hand besitzt.﴿﴿ (24:31) Was durch seine Verallgemeinerung sowohl den Sklaven beinhaltet, der lustfähig ist, als auch den Eunuchen und würde man annehmen, dass der lustfähige durch den Anschein der Beanspruchung des Konsens ausscheiden würde, dann würde der allgemeine Ausdruck für den Rest bestehen bleiben, auch wenn Muhammad At-Tusi in Al-Mabsut Dinge verlauten ließ, die darauf hindeuten, dass er zur völligen Erlaubnis des Blickes vom Sklaven tendiert und der zweite Standpunkt ist die Unterbindung, der aufgrund der allgemeinen Untersagung von Najm-ud-Din Al-Hilli, Muhammad At-Tusi in Al-Khilaf und Jamal-ud-Din Al-Hilli in At-Tadhkirah vertreten wurde, wobei sie den vorherigen Vers in Bezug auf die Sklavin deuteten und die zweite Frage beschäftigt sich mit der Erlaubnis, ob der Eunuch eine andere als seine Herrin anschauen darf, worüber ebenfalls zwei Standpunkte herrschen und von Ibn Junaid kommt hervor, dass er das als völlig verhasst (Makruh) erachtete.﴿” [Mir’at-ul-Uqul, Band 20 Seite 367 Hadith 1]
قال الشيخ محمد باقر المجلسي: موثق كالصحيح ويدل على محرمية المملوك لمالكته وقال في المسالك هنا مسألتان الأولى في جواز نظر البالغ الخصي المملوك للمرأة إلى مالكته قولان أحدهما الجواز ذهب إليه العلامة في المختلف. لقوله تعالى أو ما ملكت أيمانهن الشامل بعمومه للمملوك الفحل والخصي، فإن فرض خروج الفحل بشبهة دعوى الإجماع، بقي العام حجة في الباقي، مع أن الشيخ ذكر في المبسوط ما يدل على ميلة إلى جواز نظر المملوك مطلقا. والثاني المنع، وهو مختار المحقق والشيخ في الخلاف والعلامة في التذكرة لعموم المنع، وحملوا الآية السابقة على الإماء والثانية جواز نظر الخصي إلى غير مالكته. وفيه قولان أيضا: ويظهر من ابن الجنيد الكراهة مطلقا
Ibrahim berichtete, dass Mu’awiyah Ibn Ammar sagte: „Wir befanden uns mit etwa dreißig Mann bei Ja’far As-Sadiq (a.), als mein Vater zu ihm hereintrat und er ihn begrüßte und neben sich sitzen ließ und er sich lange bei ihm befand. Hierauf sprach Ja’far As-Sadiq (a.): ﴾Der Vater von Mu’awiyah hat ein Anliegen, würdet ihr euch zurückziehen?﴿ Hierauf standen wir alle auf, doch mein Vater sprach zu mir: ﴾Komm zurück, o Mu’awiyah!﴿ Ich kam zurück und Ja’far As-Sadiq (a.) fragte: ﴾Das ist dein Sohn?﴿ Mein Vater sprach: ﴾Ja, er behauptet, dass die Bewohner von Medina etwas tun, was ihnen nicht erlaubt (Halal) wäre.﴿ Er fragte: ﴾Worum geht es?﴿ Ich sprach: ﴾Die Frau aus der Sippe der Quraish und Hashim steigt auf und legt ihre Hand auf den Kopf des Schwarzen und ihre Arme auf seinen Hals.﴿ Ja’far As-Sadiq (a.) sprach: ﴾O mein Söhnchen, liest du denn nicht den Qur’an?﴿ Ich sprach: ﴾Doch.﴿ Er sprach: ﴾Lies diesen Vers: ﴾﴾Es besteht für sie kein Vergehen hinsichtlich ihrer Väter, ihrer Söhne, ihrer Brüder, der Söhne ihrer Brüder, der Söhne ihrer Schwestern, ihrer Frauen und derer, die ihre rechte Hand besitzt.﴿﴿ (33:55) Hierauf sprach er: ﴾O mein Söhnchen, dass der Sklave das Haar und den Unterschenkel sieht, darin besteht kein Problem.﴿” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 5 Seite 320 Hadith 2] 
عدة من أصحابنا، عن أحمد بن محمد، عن محمد بن إسماعيل، عن إبراهيم بن أبي البلاد، ويحيى بن إبراهيم، عن أبيه إبراهيم، عن معاوية بن عمار قال: كنا عند أبي عبد الله صلى الله عليه وآله نحوا من ثلاثين رجلا إذ دخل عليه أبي فرحب به أبو عبد الله صلى الله عليه وآله وأجلسه إلى جنبه فأقبل عليه طويلا ثم قال أبو عبد الله صلى الله عليه وآله: إن لأبي معاوية حاجة فلو خففتم، فقمنا جميعا فقال لي أبي: ارجع يا معاوية فرجعت، فقال أبو عبد الله صلى الله عليه وآله: هذا ابنك؟ قال: نعم وهو يزعم أن أهل المدينة يصنعون شيئا لا يحل لهم، قال: وما هو؟ قلت: إن المرأة القرشية والهاشمية تركب وتضع يدها على رأس الأسود وذراعيها على عنقه، فقال أبو عبد الله صلى الله عليه وآله: يا بني أما تقرأ القرآن؟ قلت: بلى، قال: اقرأ هذه الآية لا جناح عليهن في آبائهن ولا أبنائهن – حتى بلغ – ولا ما ملكت أيمانهن ثم قال: يا بني لا بأس أن يرى المملوك الشعر والساق
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „Authentisch (Sahih) und es deutet darauf hin, dass es dem Sklaven erlaubt ist, das Gesicht, die Hände, das Haar und den Unterschenkel anzuschauen, doch nicht den Rest des Körpers und daraus kann der Unterarm und Hals verstanden werden.” [Mir’at-ul-Uqul, Band 20 Seite 368 Hadith 2]
قال الشيخ محمد باقر المجلسي: صحيح ويدل على جواز نظر المملوك إلى الوجه واليدين والشعر والساق لا سائر الجسد ولعله يفهم منه الساعد والعنق أيضا
Mu’awiyah Ibn Ammar berichtete, dass er Imam As-Sadiq (a.) fragte: „Schaut der Sklave das Haar und Unterschenkel seiner Herrin an?” Er sprach: „Darin besteht kein Problem.” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 5 Seite 321 Hadith 3]
علي بن إبراهيم، عن أبيه، ومحمد بن إسماعيل، عن الفضل بن شاذان، عن ابن أبي عمير، عن معاوية بن عمار قال: قلت لأبي عبد الله صلى الله عليه وآله: المملوك يرى شعر مولاته و ساقها؟ قال: لا بأس
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „So gut (Hasan) wie authentisch (Sahih).” [Mir’at-ul-Uqul, Band 20 Seite 368 Hadith 3]
قال الشيخ محمد باقر المجلسي: حسن كالصحيح
Yunus Ibn Ya’qub berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Es ist der Frau nicht erlaubt (Halal), dass ihr Sklave etwas von ihrem Körper anschaut, außer ihr Haar, ohne Vorsätzlichkeit diesbezüglich.” In einer anderen Überlieferung steht: „Es besteht kein Problem darin, dass er ihre Haare anschaut, wenn man ihm trauen kann.” [Al-Kafi von Al-Kulaini, Band 5 Seite 321 Hadith 4]
محمد بن يحيى، عن أحمد بن محمد، عن ابن محبوب، عن يونس بن عمار، ويونس بن يعقوب جميعا، عن أبي عبد الله صلى الله عليه وآله قال: لا يحل للمرأة أن ينظر عبدها إلى شئ من جسدها إلا إلى شعرها غير متعمد لذلك وفي رواية أخرى لا بأس أن ينظر إلى شعرها إذا كان مأمونا
Muhammad Baqir Al-Majlisi schreibt: „So vertrauenswürdig (Muwaththaq) wie authentisch (Sahih) und die Überlieferung am Ende ist unterbrochen (Mursal). Mit der Vorsätzlichkeit mag die Absicht mit Lüsternheit gemeint sein und von Muhammad Al-Kulaini kommt offensichtlich zum Vorschein, dass er diese Überlieferungen befolgte, während die Mehrheit der Gefährten die Untersagung befolgten und diese Überlieferungen aus dem Grund als Behutsamkeit (Taqiyyah) deuteten, dass die ungerechten Machthaber zu jenen Zeiten es pflegten die Eunuchen zu den Frauen hineingehen zu lassen, wie es die meiste Zeit weit verbreitet war. Einige Überlieferungen erwecken den Anschein, es handele sich um Behutsamkeit (Taqiyyah) und es zu unterlassen, entspricht der Vorsorge (Ihtiyat).” [Mir’at-ul-Uqul, Band 20 Seite 368 – 369 Hadith 4]
قال الشيخ محمد باقر المجلسي: موثق كالصحيح وآخره مرسل ولعل المراد بالتعمد قصد الشهوة وظاهر الكليني العمل بتلك الأخبار وأكثر الأصحاب عملوا بأخبار المنع وحملوا هذه الأخبار على التقية لأن سلاطين الجور في تلك الأزمان كانوا يدخلون الخصيان على النسوان كما هو الشائع في أكثر الأزمان، ويؤمي إلى التقية بعض الأخبار والاحتياط في الترك

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