Al-Khu’i glaubt an die Autorität der schöpferischen Ordnung (Al-Wilayat-ut-Takwiniyyah)

Abu l-Qasim Al-Khu’i schreibt:
من يعتقد بأن الأئمة عليهم السلام عباد مكرمون وهم أشرف المخلوقات على الإطلاق ولذلك كرمهم الله تعالى فجعلهم وسائط للفيض فيسند إليهم أمور التشريع والتكوين على ضرب من الإسناد كما يسند الإماتة إلى ملك يسند الإماتة إلى ملك الموت والرزق إلى ميكائيل والمطر إلى ملك المطر بل في الكتاب العزيز إسناد الخلق وشفاء المرضى وإحياء الموتى إلى عيس بن مريم عليهما السلام في قوله تعالى أني أخلق لكم من الطين كهيئة الطير فأنفخ فيه فيكون طيرا بإذن الله وأبرئ الأكمه والأبرص وأحي الموتى بإذن الله فالاعتقاد بأنهم عليهم السلام رازقو الخلق ومحيوهم ومميتوهم بهذا المعنى أي بمعنى قدرتهم على ذلك بإقدار من الله تعالى بحيث لا يرجع إلى الاعتقاد بربوبيتهم ولا بتفويض الأمر إليهم لا محذور فيه ولا يوجب الكفر بل هو من الغلو الحسن الذي لا بد من الالتزام به في الجملة
„Wer daran glaubt, dass die Imame (a.) geehrte Diener und die ehrwürdigsten aller Geschöpfe sind und sie Gott aus diesem Grund ehrte, worauf Er sie zu Mitteln der Gnadenfülle machte und ihnen die Angelegenheiten der Gesetzgebung (Tashri’) und schöpferischen Ordnung (Takwin) in einer gewissen Form übertrug, wie Er die Herbeiführung des Todes einem Engel und zwar dem Engel des Todes übertrug und die Versorgung Michael und den Regen dem Engel des Regens, viel mehr noch, dass Jesus, dem Sohn der Maria (a.), wie es im Qur’an steht, die Schöpfung, die Heilung der Kranken und die Belebung der Toten übertragen wurde, in Seiner Aussage: ﴾Dass ich euch aus Lehm erschaffe, was wie die Gestalt eines Vogels ist. Hierauf hauche ich in es ein, sodass es mit Gottes Erlaubnis zu einem Vogel wird und ich heile die Blinden und Aussätzigen und erwecke mit Gottes Erlaubnis die Toten zum Leben.﴿ (3:49) So ist der Glaube daran nicht verboten, dass sie die Versorger der Schöpfung und diejenigen sind, die ihnen den Tod bringen und das Leben schenken, in dem Sinne, dass sie durch Gottes Macht dazu befähigt sind, sodass es weder zum Glauben daran führt, dass sie der Herr (Gott) sind, noch dass die Sache an sie abgetreten wurde (Tafwid) und dies hat nicht den Unglauben zur Folge. Viel mehr noch ist das die gute (Form von) Übertreibung (Ghuluww), vor der es kein Entkommen (Budd) gibt, sich an ihr im Großen und Ganzen festzuhalten.” [Fiqh-ush-Shi’ah, Band 3, Seite 134]

منهم من لا يعتقد بربوبية أمير المؤمنين عليه السلام ولا بتفويض الأمور إليه وإنما يعتقد أنه عليه السلام وغيره من الأئمة الطاهرين ولاة الأمر وأنهم عاملون لله سبحانه وأنهم أكرم المخلوقين عنده فينسب إليهم الرزق والخلق ونحوهما لا بمعنى إسنادها عليهم عليهم السلام حقيقة لأنه يعتقد أن العامل فيها حقيقة هو الله بل كإسناد الموت على ملك الموت والمطر إلى ملك المطر والإحياء إلى عيسى عليه السلام كما ورد في الكتاب العزيز وأحي الموتى بإذن الله وغيرها مما هو من إسناد فعل من أفعال الله سبحانه إلى العاملين له بضرب من الإسناد ومثل هذا الاعتقا‏د غير مستتبع للكفر ولا هو إنكار للضروري فعد هذا القسم من أقسام الغلو نظير ما نقل عن الصدوق قدس سره عن شيخه ابن الوليد أن نفي السهو عن النبي صلى الله عليه وآله أول درجة الغلو والغلو بهذا المعنى الأخير مما لا محذور فيه بل لا مناص عن الالتزام به في الجملة
„Unter ihnen ist derjenige, der nicht daran glaubt, dass der Befehlshaber der Gläubigen (a.) der Herr (Gott) ist und die Angelegenheiten nicht an ihn abgetreten wurden (Tafwid) und er glaubt lediglich daran, dass er und die anderen reinen Imame (a.) die Autoritäten und die für Gott Tätigen und ehrwürdigsten Geschöpfe bei Ihm sind. So schreibt er ihnen die Versorgung, Schöpfung und anderes in dieser Richtung zu, aber nicht in dem Sinne, dass es ihnen in Wirklichkeit übertragen wurde, da er daran glaubt, dass der in Wirklichkeit Tätige Gott Selbst ist. Viel mehr noch verhält es sich so wie mit dem Tod, der dem Engel des Todes übertragen wurde und der Regen dem Engel des Regens und die Belebung Jesus (a.), wie es im Qur’an steht: ﴾Und ich erwecke mit Gottes Erlaubnis die Toten zum Leben.﴿ (3:49) Und anderes außer diesem, welches eines von Gottes Taten ist, die den für Ihn Tätigen in einer gewissen Form übertragen werden und ein Glaube wie dieser hat weder den Unglauben zur Folge noch wird durch ihn ein notwendiger Grundsatz verleugnet. So wird diese Form zu den Formen der Übertreibung (Ghuluw) gezählt, die dem gleichen, was As-Saduq von seinem Lehrmeister Ibn-ul-Walid zitierte: ﴾Dem Propheten (s.) die Unachtsamkeit (Sahu) abzusprechen ist die erste Stufe der Übertreibung.﴿ Und an der Übertreibung (Ghuluww) im letzteren Sinne ist nichts verboten. Viel mehr noch führt kein Weg daran vorbei, sich im Großen und Ganzen an ihr festzuhalten.” [At-Tanqih Fi Sharhi l-Urwati l-Wuthqa, Band 3, Seite 68 – 69]

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