Muhammad Sadiq As-Sadr über das Verbot von Drogen

Muhammad Sadiq As-Sadr schreibt:
نَـحْـنُ بَـيْـنَـمَـا نَـجِـدُ الْـحَـمْـلَـةَ الْـمُـرَكَّـزَةَ وَالْـمُـؤَكَّـدَةَ عَـلَى تَـحْـرِيـم الْـمُـسْـكِـرِاتِ فِـي الْـقُـرْآنِ الْـكَـرِيمِ وَالـسُّـنَّـةِ الـشَّـرِيـفَـةِ لَا نَـجِـدُ مَـا يُـمَـاثِـلُـهَا بِـالـنِّـسْـبَـةِ إِلَـى الْـمُـخَـدَّرَاتِ بَـلْ لَا نَـجِـدُ وَلَا نَـصًّـا وَاحِـدًا يَـذْكُـرُهَـا تَـحْـرِيـمًـا وَلَا تَـحْـلِيـلًا أَوْ يَـنْـسِـبُ لَـهَـا أَيَّ حُـكْـمٍ
„Während wir feststellen, dass im noblen Qur’an und der edlen Sunnah konzentriert und betont zum Verbot von alkoholischen Getränken beigetragen wird, finden wir nichts derartiges in Bezug auf Drogen. Viel mehr noch finden wir nicht einen einzigen Quelltext, der für sie ein Verbot erwähnt und keine Erlaubnis oder ihnen irgendein Urteil zuschreibt.” [Ma Wara’a l-Fiqh, Band 7, Seite 235]

لَـمْ يَـقُـلْ بِـتَـحْـرِيـمِ الْـمُـخَـدَّرَاتِ مِـنَ الْـفُـقَـهَـاءِ إِلَّا وَاحِـدٌ مِـنَ الْـمُـتَـأَخِّـرِيـنَ فَـقَـطْ وَيُـخَـالِـفُـهُ فِـي ذَلِـكَ إِجْـمَـاعُ الْـفُـقَـهَـاءِ بِـمَـا فِـيـهِـمُ الْـمُـتَـقَـدِّمِـيـنَ وَالْـمُـتَـأّخِّرِيـنَ
„Keiner von den Rechtsgelehrten erklärte Drogen für verboten (Haram), außer lediglich einem einzigen von den Spätgelehrten und ihm widerspricht darin der Konsens der Rechtsgelehrten, unter denen die vorherigen und späteren Gelehrten sind.” [Ma Wara’a l-Fiqh, Band 7, Seite 241]

هَـذَا مُـضَأفًـا إِلَـى الْـحُـكْـمِ بِـالـنَّـجَـاسَـةِ عَـلَـى جُـمْـلَـةٍ مِـنَ الْـمُـسْـكِـرَاتِ بِـخِـلَافِ الْـمُـخَـدَّرَاتِ فَإِنّـهُ لَـيْـسَ مِـنْـهَأ شَـيْءٌ نَـجِـسٌ نَـعَـمْ قَـدْ أَشَـرْنَـا فِـيـمَـا سَـبَـقَ أَنَّ الْأَمْـرَ إِذَا آلَ إِلَـى الـضَّـرَرِ الْـمُـعْــتَـدِّ بِـهِ عُـرْفًـا مِـنْ نَـاحِـيـَةِ صِـفَـاتِـهِ وَخَـصَـائِـصِـهِ بِـحَـيْـثُ كَـانَ مُـلْـحَـقًـا بِـالتَّـهْـلُـكَـةِ كَـانَ حَـرَامًـا وَهَـذَا أَمْـرٌ سَـائِـرٌ فِـي كُـلِّ الْأُمُـورِ وَلَـيْـسَ لَـهُ خُـصُـوصِـيَّـةٌ فِـي الْـمُـخَـدَّرَاتِ
„Das zusätzlich zum Urteil der Unreinheit einer Anzahl von alkoholischen Getränken, im Gegensatz zu Drogen, von denen nichts unrein (Najis) ist. Ja, wir haben in dem, was vorausging, darauf verwiesen, dass wenn die Sache für gebräuchlich zum absehbaren Schaden übergeht, unter dem Aspekt seiner Eigenschaften und Eigentümlichkeiten, wodurch sie darin mündet, dass man umkommt, sie verboten (Haram) ist und das ist eine Sache, die bei allen Dingen Anwendung findet und es handelt sich dabei nicht um einen Sonderfall speziell für Drogen.” [Ma Wara’a l-Fiqh, Band 7, Seite 242]

Anmerkung:
Sayyid Sadr war ein von der Hawzah anerkannter Großgelehrter [hier!].

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