Was ein Gläubiger von einem getreuen Hund lernen kann

Muhammad Ibn Ahmad At-Tuisirkani schreibt:
في كتاب فضل الكلاب على كثير ممن لبس الثياب لمحمد بن خلف المرزُبان عن عمرو بن شعيب عن أبيه عن جده قال: رأى النبي صلى الله عليه وآله رجلا مقتولا فقال ما شأنه وقالوا إنه وثب على غنم بني زهرة فأخذ منها شاة فوثب عليه كلب الماشية فقتله فقال صلى الله عليه وآله: قتل نفسه وأضاع ديته وعصى ربه وخان أخاه وكان الكلب خيرا منه
„Im Buch Fadl-ul-Kilab Ala Kathir Mim-Man Labisa th-Thiyab von Muhammad Ibn Khalaf Al-Marzuban wurde von Amr Ibn Shu’aib berichtet, welcher von seinem Vater berichtete, welcher von seinem Großvater berichtete, dass er sagte: ﴾Der Prophet (s.) sah jemanden, der umgebracht wurde, worauf er sprach: »Was hat es mit ihm auf sich?« Und sie sprachen: »Er ging auf die Schafe der Kinder Zuhrahs los, worauf er von ihnen ein Schaf entwendete. Da ging ein Hirtenhund auf ihn los, worauf er ihn umbrachte.« So sprach der Prophet (s.): »Er brachte sich selbst um, büßte seine Sühne ein, leistete seinem Herrn Ungehorsam und betrog seinen Bruder und der Hund ist besser als er.«﴿
وقال ابن عباس كلب أمين خير من صاحب خؤون قال وكان للحرث بن صعصعة ندماء لا يفارقهم وكان شديد المحبة لهم فخرج في بعض متنزهاته ومعه ندماء فتخلف منهم واحد فدخل على زوجته فأكلا وشربا ثم اضطجعا فوثب الكلب عليهما فقتلهما فلما رجع الحرث إلى منزله وجدهما ميتين فعرف الأمر فأنشأ يقول فيا عجبا للخل يهتك حرمتي ويا عجبا للكلب كيف يصون وما زال يرعى ذمتي ويحوطني ويحفظ عرسي والخليل يخون
Abdullah Ibn Abbas sagte: ﴾Ein treuer Hund ist besser als ein betrügerischer Gefährte.﴿ Er sprach: ﴾Harth Ibn Sa’sah hatte enge Freunde, von deren Seite er nicht wich und er liebte sie sehr. So ging er auf einigen seiner Spaziergängen mit den engen Freunden hinaus. Einer von ihnen blieb jedoch zurück. So ging er zur Gemahlin von Harth hinein, worauf beide speisten und tranken. Hierauf legten sie sich hin. So fiel sie der Hund an und brachte sie um. Als Harth zu seinem Heim zurückkehrte, fand er die beiden tot vor. Da wusste er über die Sache Bescheid und begann zu sprechen: »Welch Verwunderung über einen engen Freund, der mein Heiligtum entweiht. Welch Verwunderung über einen Hund, wie er schützt, stets über meine Ehre wacht, für mich Sorge trägt und meine Gattin hütet, während der enge Freund betrügt.«﴿
وفي بعض نسخ الحديث قال النبي صلى الله عليه وآله ينبغي للمؤمن أن يكون أخلاقه كأخلاق الكلب ففيه خمسة أخلاق أولها يكون جائعا أبدا وهذا من أخلاق الصالحين والثاني لا يكون له موضع وهذا من آثار الصالحين والثالث لا ينام بالليل وهذا من أفعال الصالحين والرابع لا يكون له مال حتى يورثه الوارث وهذا معيش الصالحين والخامس لا يهادق (لا يفارق) باب صاحبه وإن طرده في يوم مائة مرة وهذا من وفاء الصالحين
In einigen Traditionsabschriften sagte der Prophet: ﴾Die Wesensarten eines Gläubigen sollten wie die Wesensarten eines Hundes sein, der fünf Wesensarten aufweist. Die erste von ihnen besteht darin, dass er stets Hunger verspürt und das ist eine der Wesensarten derer, die Gutes tun. Die zweite besteht darin, dass er keinen Ort hat und das ist eine der Spuren derer, die Gutes tun. Die dritte besteht darin, dass er die Nacht nicht mit Schlafen verbringt und das ist eines der Werke derer, die Gutes tun. Die vierte besteht darin, dass er kein Vermögen besitzt, sodass er es dem Erben hinterlässt und das ist die Lebensweise derer, die Gutes tun. Die fünfte besteht darin, dass er sich nicht von der Tür seines Herrn trennt, auch wenn er ihn an einem Tag hundert Mal hinauswarf und das gehört zur Treue derer, die Gutes tun.﴿
وقال علي بن أبي طالب عليهما السلام طوبى لمن كان عيشه كعيش الكلب وفيه عشر خصال الأولى ليس له مال الثانية ليس له قدر والثالثة الأرض بيت له الرابعة أكثر أوقاته يكون جائعا الخامسة أكثر أوقاته يكون ساكتا والسادسة يحول حول البيت بالليل والنهار والسابعة يقنع بما يدفع إليه والثامنة لو ضربه صاحبه مائة جلدة لم يترك باب دار صاحبه والتاسعة يأخذ عدو صاحبه ولا يأخذ صديقه العاشرة إذا مات لم يترك من الميراث شيئا
Ali Ibn Abi Talib (a.) sagte: ﴾Wohl dem, dessen Lebensweise wie die Lebensweise eines Hundes war, welcher zehn Eigentümlichkeiten aufweist. Die erste besteht darin, dass er kein Vermögen besitzt. Die zweite besteht darin, dass er nicht von Rang ist. Die dritte besteht darin, dass ihm die Erde ein Heim ist. Die vierte besteht darin, dass er die meiste seiner Zeit Hunger verspürt. Die fünfte besteht darin, dass er die meiste seiner Zeit ruhig ist. Die sechste besteht darin, dass er Tag und Nacht um das Heim herumstreift. Die siebte besteht darin, dass er sich mit dem begnügt, was man ihm überlässt. Die achte besteht darin, dass wenn sein Herr ihn mit hundert Hieben geißeln würde, er die Tür des Hauses seines Herrn nicht verlassen würde. Die neunte besteht darin, dass er den Feind seines Herren fasst, während er seinen Freund nicht fasst. Die zehnte besteht darin, dass wenn er starb, er nichts an Erbschaft hinterließ.﴿” [La’ali’-ul-Akhbar, Band 5, Seite 387 – 389]
Muhammad Taqi Al-Jawahiri schreibt:
محمد بن خلف مجهول روى عدة روايات في بعضها اختلاف
„Muhammad Ibn Khalaf ist unbekannt (Majhul). Er erzählte eine Anzahl von Überlieferungen, von denen ein Teil ungereimt ist.” [Al-Mufid Min Mu’jam Rijali l-Hadith, Seite 525, Nummer 10734]

Schreibe einen Kommentar